IfW sagt wirtschaftlichen Aufschwung voraus / Warnung vor Nebenwirkungen

Sollten sich die jüngsten Prognosen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) bewahrheiten, steht Deutschland vor einer Phase wirtschaftlichen Wachstums. Für 2014 soll es 2 Prozent, für 2015 sogar 2,5 Prozent betragen, wie mehrere Medien – darunter das „Handelsblatt“ – aktuell berichten. Das IfW habe mit diesen Werten die eigene Frühjahrsprognose leicht nach oben korrigiert.

Das „Handelsblatt“ bringt weitere Belege dafür, dass die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands positiv verläuft. Im Artikel heißt es, auch die Bundesbank habe in der vergangenen Woche die Lage optimistisch eingeschätzt. Das Bundeswirtschaftsministerium habe wiederum am Donnerstag mitgeteilt, es gehe aufwärts mit der Wirtschaft, die gute Entwicklung würde sich „nach der vorübergehenden Unterbrechung durch die schwache Frühjahrsbelebung“ nun fortsetzen.

Investitionen, Konsum und Beschäftigung gehen laut „Handelsblatt“ in Deutschland nach oben, die Wirtschaftsauslastung wird wachsen. Die IfW-Forscher prognostizieren den Angaben zufolge auch für Europa eine günstige Entwicklung: „Für die Euro-Zone erwarten sie 1,0 und 1,7 Prozent Wachstum 2014 und 2015“, steht im Artikel. „Rechnet man Deutschland heraus, käme der Währungsraum auf immerhin noch 0,6 und 1,5 Prozent Wachstum.“ Wie noch mehrere andere Medien melden, deuten auch aktuelle Daten aus der europäische Industrie auf einen positiven Trend hin: Im EU-Währungsraum sei die Industrieproduktion im April um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat März gestiegen.

Das IfW warnt aber auch explizit vor zu viel reinem Optimismus, wie das „Handelsblatt“ betont. Wegen einer „extrem expansiven Geldpolitik“ drohe für Deutschland die Gefahr der „konjunkturellen Überhitzung“. Auch der aktuelle Kurs der europäischen Zentralbank (EZB) berge Risiken, da die Bank mit ihrer Geldpolitik Ziele anstrebe, für die sie „letztlich nicht zuständig“ sei.



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