Ifo-Institut: Wirtschaft in Ostdeutschland wächst

Die ostdeutsche Wirtschaft expandiert stärker als erwartet. Die Wirtschaftswissenschaftler des Ifo-Instituts für Ostdeutschland und Sachsen erwarten noch in diesem Jahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,8 Prozent, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) berichtet. Zuletzt gingen die Prognosen von einem Wachstum in Höhe von 1,3 Prozent aus.

Mit dieser Prognose kann sich die ostdeutsche Wirtschaft über eine „anhaltende Expansion“ freuen, heißt es auf der Website des Instituts für Wirtschaftsforschung. „Der private Konsum bleibt der Konjunkturmotor“, sagte Prof. Dr. Joachim Ragnitz, stellvertretender Geschäftsführer der Ifo-Niederlassung in Dresden, bei der Vorstellung der Ergebnisse. Für den Aufschwung verantwortlich macht das Institut die niedrigen Kraftstoff- und Heizölpreise zu Jahresbeginn, die die private Kaufkraft begünstigten, sowie den niedrigen Wechselkurs von Euro und Dollar. Wie es in der Ifo-Pressemitteilung weiter heißt, werden diese Effekte im weiteren Jahresverlauf abklingen. Der private Konsum werde aber weiterhin von der positiven Lage am deutschen Arbeitsmarkt, den niedrigen Zinsen und der zunehmenden Nachfrage nach Investitionen gestützt. Laut Ifo-Institut folgt die ostdeutsche Konjunktur damit insgesamt dem „bundesweiten Verlaufsbild“, allerdings mit etwas geringerer Kraft. „Gedämpft“ werde die Entwicklung hingegen von der Fachkräfteknappheit und dem Mindestlohn, so die FAZ.

Wie die Zeitung weiter schreibt, werde das bundesweite Wachstum im kommenden Jahr zwar etwas nachlassen, die Wirtschaftswissenschaftler des Ifo-Instituts rechnen in Ostdeutschland dennoch mit einem Plus von 1,6 Prozent.

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Doris Droste
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