Ifo-Institut rechnet mit stärkerem Wachstum

Das Münchner Ifo-Institut hat seine Konjunkturprognose für dieses und das kommende Jahr deutlich angehoben. Während im Herbstgutachten, an dem das Institut beteiligt ist, noch ein Wachstum von 1,3 Prozent für 2014 und 1,2 Prozent für 2015 vorausgesagt wurde, geht das Ifo-Institut nun von einem Plus von 1,5 Prozent in beiden Jahren aus.  Wie „Spiegel online“ berichtet, begründen die Forscher die Änderung damit, „dass das Statistische Bundesamt seine offiziellen Angaben revidiert habe“.

Starke Impulse werde die Wirtschaft im nächsten Jahr durch den Konsum erhalten, bei dem das Ifo-Institut einen Zuwachs von 1,7 Prozent voraussagt. Dagegen soll der private Verbrauch in 2014 nur um 1,1 Prozent zulegen. „Die fallenden Ölpreise und der Kursverfall des Euro haben mitgeholfen, die Schockstarre nach dem Ausbruch der Ukraine-Krise zu überwinden. Die Unternehmen schauen nun wieder etwas gelassener in die Zukunft“, zitiert „Spiegel online“ Hans-Werner Sinn, den Chef des Ifo-Instituts.

Auch die Aussichten für den Arbeitsmarkt bewertet das Ifo-Institut positiv.  Im Jahresdurchschnitt dürften 2015 weniger als 2,9 Millionen Menschen arbeitslos sein, die Arbeitslosenquote damit leicht auf 6,6 Prozent sinken. „Die Zahl der Erwerbstätigen wird demnach dank der starken Einwanderung einen Rekord von 42,84 Millionen erreichen“, schreibt „Spiegel online“.

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Doris Droste
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