Ifo-Index geht nach unten / Geschäftsklima trübt sich ein

Offenbar belasten die Konflikte im Irak und in der Ukraine die deutsche Wirtschaft stärker als erwartet. Die Stimmung  hat sich jedenfalls im Monat Juni weiter „eingetrübt“, wie unter anderem der Nachrichtensender n-tv auf seiner Internetseite berichtet. Den Angaben zufolge ist der Geschäftsklimaindex des Münchner Ifo-Instituts wie bereits im Vormonat Mai nach unten gegangen und befindet sich nun bei aktuell 109,7 Punkten. „Der Ifo-Index erreicht damit den tiefsten Wert seit Dezember 2013“, heißt es auf der n-tv-Homepage. „Fachleute hatten zwar mit einem Rückgang gerechnet, allerdings ein etwas kleineres Minus auf 110,2 Zähler erwartet.“ Im Mai sei der Geschäftsklimaindex – monatlich durch rund 7.000 befragte Firmen errechnet – ebenfalls nach unten gegangen und habe bei 110,4 Zählern gelegen.

„Die deutsche Wirtschaft befürchtet mögliche Auswirkungen der Krisen in der Ukraine und im Irak“, zitiert n-tv den Präsidenten des Ifo-Instituts Hans-Werner Sinn, der die jüngsten Berechnungen kommentierte. Die befragten Firmen hätten vor allem ihre Geschäftsaussichten negativer beurteilt, hinsichtlich der aktuellen Geschäftssituation werde die Lage allerdings nach wie vor als „gut“ eingeschätzt.

Bereits seit März 2010 befinde sich der Ifo-Index auf einem Wert von über 100 Punkten, berichtet der Nachrichtensender weiter. Erst im Mai dieses Jahres sei er dann ein wenig nach unten gegangen, davor, im April, habe es ein leichtes Plus gegeben. Dies ist auch der Grund, warum n-tv klarstellt, dass noch nicht von einer Trendwende gesprochen werden könne. „Volkswirte sprechen erst nach drei Änderungen in Folge von einer möglichen Trendwende“, erklärt der Nachrichtensender abschließend.









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