Ifo-Geschäftsklimaindex: Stimmung in der Wirtschaft eingetrübt

Die Sorge um die internationalen Krisen drückt auf die Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ging im September zum fünften Mal in Folge zurück und erreichte den tiefsten Stand seit April 2013. Der Index sei „überraschend deutlich um 1,6 auf 104,7 Punkte“ gefallen, berichtet die Tageszeitung „Die Welt“. Auch die Erwartungen seien trübe. „Der deutsche Konjunkturmotor läuft nicht mehr rund“, zitiert die Zeitung den Präsidenten des Münchener Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn. Die am Mittwoch veröffentlichten Daten basieren auf einer Umfrage unter 7.000 Managern in Deutschland. Ifo-Präsident Sinn erklärte, die Führungskräfte schätzten sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate schlechter ein als zuletzt. In allen wichtigen Branchen habe sich das Klima eingetrübt - vom Handel über den Bau bis zu den Dienstleistern.

Dass Deutschland im Vergleich zu den meisten anderen europäischen Ländern noch ganz gut dastehe, sei vor allem dem robusten Arbeitsmarkt, steigenden Löhnen und der geringen Inflation zu verdanken, heißt es weiter in dem „Welt“-Artikel. „Experten fordern aber, dass die Bundesregierung mehr tun muss.“ Ökonom Holger Sandte von der Nordea-Bank sagte gegenüber der Zeitung, die Bundesregierung solle sich überlegen, wie sie die Investitionsbedingungen verbessern kann. „Langfristig würden auch deutliche höhere öffentliche Investitionen in die Infrastruktur viel nutzen“, so Sandte.

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Doris Droste
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