IAB gibt Arbeitsmarktprognose für 2014 ab

Die neuen Arbeitsmarktdaten, die die Bundesagentur für Arbeit (BA) gestern vorgelegt hat (der BAP berichtete), stützen die Prognosen Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der Forschungseinrichtung der BA. Das IAB teilte Ende März mit, die Arbeitslosigkeit werde im Jahr 2014 um rund 70.000 auf 2,88 Millionen Menschen nach unten gehen. Die Zahl der Erwerbstätigen steige demgegenüber um 290.000 auf 42, 13 Millionen.

Das IAB nennt Gründe für seine Einschätzungen. In einer Pressemittelung heißt es: „Getragen wird die Belebung am Arbeitsmarkt von der positiven Entwicklung der  deutschen Wirtschaft.“ Erwartet werde 2014 ein Bruttoinlandsprodukts-Plus von 2 Prozent. „Neben steigenden Investitionen und einer guten Konsumentwicklung erhöht der Aufschwung im europäischen Ausland das Wachstumstempo“, so die Pressemitteilung weiter. Europa habe die „konjunkturelle Trendwende geschafft“.

Das sogenannte Erwerbspersonenpotenzial wird laut IAB 2014 mit 45,59 Millionen Personen auf eine neue Höchstmarke klettern. Das Institut rechnet damit, dass 450.000 Menschen in diesem Jahr zuwandern – besonders aus den kriselnden südeuropäischen Staaten sowie Osteuropa.  Die Forscher des IAB warnen aber auch in ihrer Prognose: Die Arbeitsmarktpolitik dürfe es nicht versäumen, Arbeitslose „in die Lage zu versetzen, die sich ergebenden Marktchancen auch zu ergreifen.“ Es komme bei ihnen vor allem auch auf Qualifizierung an.



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Doris Droste
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