GfK-Konsumklimaindex: Verbraucherstimmung lässt erneut nach

Die Verbraucherstimmung hat sich auch in diesem Monat leicht eingetrübt. Mit einem Rückgang um 0,1 Zähler auf 9,3 Punkte sank der Gesamtindikator der Konsumklimastudie des Marktforschungsinstituts GfK zum vierten Mal in Folge. Trotz dieses Rückgangs sei insgesamt „das Niveau des Konsumklima-Indikators sehr hoch“.

Der Abwärtstrend  bei den Konjunkturerwartungen der Deutschen setzte sich auch im November fort. Mit einem Minus von 2,4 Prozent fielen die Verluste jedoch geringer aus als in den Vormonaten. Der Indikator liegt damit allerdings weiter im negativen Bereich bei  einem Minus von 5,3 Prozent. Laut GfK rechneten „knapp 40 Prozent der Bundesbürger“ damit, „dass die Arbeitslosigkeit künftig steigen wird. Nur noch 8 Prozent der Befragten gehen von einem Rückgang der Arbeitslosenzahlen aus“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung des Instituts. Von den Befragten wiederum nannten 69 Prozent den Flüchtlingszuzug als Grund für ihre Befürchtungen.

Auch hinsichtlich des Einkommens gingen die Erwartungen etwas zurück. Mit einem Minus von 3,3 Zählern lagen diese im November bei 44,4 Punkten. Damit bleibe „das Niveau im Gegensatz zur Konjunkturerwartung […] weiter überaus hoch“, teilt die GfK mit. Das Institut nimmt dies als Indiz, dass die Deutschen zwar mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen rechneten, aber die wenigsten glaubten, sie selbst könnten von dieser Entwicklung betroffen sein.

Im Gegensatz zu Konjunktur- und Einkommenserwartung gewinnt die Anschaffungsneigung drei Zähler dazu und liegt nun bei 48,9 Punkten. „Dieses überaus hohe Niveau belegt, dass die Konsumfreude trotz konjunktureller Verunsicherung nach wie vor stark ausgeprägt ist“, heißt es bei der GfK. Dies zeige unter anderem auch die überaus positive Entwicklung des Einzelhandels. Neben der niedrigen Inflationsrate und den geringen Energiepreisen seien die gute Beschäftigungslage und Einkommensentwicklung „die wesentlichen Treiber“.

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Doris Droste
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