GfK-Konsumklimaindex: Verbraucher gehen optimistisch ins neue Jahr

Deutsche Verbraucher blicken trotz wachsender weltweiter Konjunkturrisiken optimistisch ins neue Jahr, wie aus dem Konsumklimaindex für Dezember 2016 – einer Befragung unter 2.000 Verbrauchern – des Marktforschungsunternehmens GfK hervorgeht. Der Gesamtindikator prognostiziert für Januar 2017 einen Stand von 9,9 Punkten, nach zuletzt 9,8 Zählern im Dezember dieses Jahres. Die Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten hätten bislang keinen Einfluss auf die Stimmung der Verbraucher gehabt.

Im Hinblick auf die Einzelindikatoren Konjunktur- und Einkommenserwartung sowie Anschaffungsneigung zeigten sich teils deutliche Unterschiede. So erwarten die Konsumenten ein „moderates“ Wirtschaftswachstum in den kommenden Monaten. Obwohl der entsprechende Zähler mit 16,4 Punkten um 13,5 Zähler über den Vorjahreswert liegt, stieg der Einzelindikator im Dezember 2016 lediglich um 1,1 Punkte. Gleichzeitig zog auch die Einkommenserwartung bei den Befragten an. Diese war zuvor drei Monate in Folge gefallen, stieg aber im Dezember 2016 um 11,1 Zähler auf 55,6 Punkte. „Die anhaltend positive Beschäftigungsentwicklung, die […] auch die Konjunkturaussichten stützt, wirkt zum Jahresende auch belebend auf die Einkommenserwartungen“, heißt es bei der GfK. Außerdem sei der Arbeitsmarkt in „glänzender Verfassung“ und wecke „Hoffnungen auf anhaltend gute Lohn- und Einkommenszuwächse“.

Im Gegensatz zu den positiven Entwicklungen in diesen beiden Teilindikatoren „profitiert die Anschaffungsneigung nicht von verbesserten Konjunktur- und Einkommenserwartungen“, schreiben die Marktforscher weiter. Im Dezember ging die Anschaffungsneigung um 3,2 Zähler auf 48,0 Punkte zurück. Dennoch weise die Anschaffungsneigung laut GfK „ein überaus hohes Niveau auf“, was „vor dem Hintergrund stabiler Arbeitsmarktverhältnisse sowie niedriger Zinsen […] nicht verwunderlich“ sei.

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Tobias Hintersatz
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