Eurostat: Wirtschaft in Euroraum und EU legt spürbar zu

Die Wirtschaft im Euroraum hat einen guten Jahresstart hingelegt: Wie das Statistikamt der Europäischen Union (EU) Eurostat bekanntgab, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den 19 Mitgliedsstaaten der Eurozone im ersten Quartal dieses Jahres um 0,6 Prozent und verdoppelte sich damit im Vergleich zum Vorquartal. Auch in der Europäischen Union (EU) mit 28 Mitgliedsstaaten legte das BIP um 0,5 Prozent zu.

Wie aus der vorläufigen Schnellschätzung der EU-Statistikbehörde hervorgeht, wuchs das BIP im Euroraum um 1,6 Prozent stärker als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. In der EU verzeichnete das Amt sogar einen Anstieg um 1,7 Prozent. „Die Wirtschaft im Euro-Raum hat einen fulminanten Start ins Jahr 2016 hingelegt“, wird Commerzbank-Ökonom Christoph Weil im Nachrichtenmagazin „N-TV“ zitiert. In der weltgrößten Volkswirtschaft USA stieg das BIP hingegen nur um 0,1 Prozent, berichtet das Magazin weiter. Über die Gründe, die zum Anstieg des BIP führten, wird Eurostat erst Mitte Mai genauer Auskunft geben. Dem „Handelsblatt“ zufolge hätten aber „kauffreudige Verbraucher die Konjunktur angeschoben“.

Die Daten der EU-Behörde sind verschiedenen Medienberichten zufolge jedoch mit Vorsicht zu behandeln. Da die Daten von Eurostat früher als sonst veröffentlicht wurden, müsse sich deren Verlässlichkeit „erst noch beweisen“, so Weil weiter im „Handelsblatt“. Zum Anstieg des BIP habe außerdem unter anderem der milde Winter beigetragen.

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