Eurostat: Erwerbstätigkeit in der Europäischen Union erhöht sich im Oktober 2016 um 0,2 Prozent

Gegenüber dem zweiten Quartal dieses Jahres ist die Zahl der Erwerbstätigen im dritten Quartal 2016 sowohl in der Eurozone mit 19 Mitgliedsstaaten als auch in der Europäischen Union (EU) mit 28 Mitgliedsstaaten um jeweils 0,2 Prozent gestiegen. Im Vorjahresvergleich legten die Werte im Euroraum um 1,2 Prozent und in der EU um 1,1 Prozent zu, teilt das Statistikamt der EU, Eurostat, mit.

Insgesamt gingen im Zeitraum Juli bis September 2016 in der gesamten EU 232,5 Millionen Personen einer Erwerbstätigkeit nach, was dem höchsten Wert entspricht, „der jemals verzeichnet wurde“, heißt es in einer Pressemitteilung von Eurostat. 153,4 Millionen dieser Personen waren im Euroraum beschäftigt, der Behörde zufolge der „höchste Wert seit dem vierten Quartal 2008“. Die höchsten Wachstumsraten bei der Erwerbstätigkeit gegenüber dem zweiten Quartal 2016 verzeichnete die Behörde dabei in Portugal mit einem Plus von 1,3 Prozent, in Spanien mit einem Zuwachs von 0,8 Prozent, in Luxemburg mit einem Plus von 0,7 Prozent sowie in Irland, Zypern und der Slowakei mit jeweils 0,6 Prozent. In Deutschland legte die Erwerbstätigkeit um 0,1 Prozent zu. „Die stärksten Rückgänge wurden dagegen in Lettland (-1,5%), Estland (-1,0%) und Bulgarien (-0,7%) registriert“, schreiben die Statistiker weiter.  Die Werte sind saisonbereinigt.

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