Eurostat: Arbeitslosenquote in der Europäischen Union stagniert

Im Februar dieses Jahres ging die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in den 19 Staaten der Eurozone um 0,1 Punkte auf 10,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat zurück. Wie das Statistische Amt der Europäischen Union (EU) Eurostat bekanntgab, handelt es sich hierbei um „die niedrigste Quote, die seit August 2011 im Euroraum verzeichnet wurde“. Gleichzeitig lag die Erwerbslosenquote in den  28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union unverändert bei 8,9 Prozent.

Während die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit in Deutschland stagniert (BAP berichtete), nahm auch in der Eurozone und in der Europäischen Union die Zahl der Nicht-Erwerbstätigen nicht weiter zu. In der Europäischen Währungszone konnten im Februar 39.000 Personen in ein Arbeitsverhältnis gebracht werden, für die EU weist Eurostat 59.000 aus. Damit waren in den 28 Mitgliedsstaaten der EU insgesamt 21,651 Millionen Menschen erwerbslos, „davon 16,634 Millionen im Euroraum“, heißt es in einer Pressemitteilung von Eurostat. „Von den Mitgliedstaaten verzeichneten Deutschland (4,3%) und die Tschechische Republik (4,5%) im Februar 2016 die niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten Quoten registrierten Griechenland (24,0%  im Dezember 2015) und Spanien (20,4%)“, teilt die Behörde weiter mit. Außerdem ermittelte Eurostat, dass gleich in 24 Mitgliedsstaaten der EU die Arbeitslosenquote innerhalb eines Jahres zurückging. In Belgien blieb die Quote in diesem Zeitraum unverändert. Leichte Anstiege verzeichnete die Behörde in Österreich (auf 6,0 Prozent), in Lettland (auf 10,1 Prozent) und in Finnland (auf 9,2 Prozent). Laut Eurostat wurden die stärksten Rückgänge „in Zypern (von 16,6% auf 12,6%), Spanien (von 23,2% auf 20,4%) und Bulgarien (von 9,8% auf 7,4%) registriert“. 

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Doris Droste
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