EU-Kommission senkt Wachstumsprognose für die Eurozone

In ihrem aktuellen Herbstgutachten geht die Europäische Kommission (EU-Kommission) davon aus, dass die Wirtschaftsleistung in der Eurozone im laufenden Jahr um 1,7 Prozent zulegen wird. Mit dieser Einschätzung erhöht die Behörde ihre Prognose vom Frühjahr für 2016 um 0,1 Prozentpunkte. Dagegen rechnet die Kommission für 2017 mit einer Abschwächung der Wirtschaftsleistung auf 1,5 Prozent, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) berichtet.

Weiter heißt es in der Zeitung, dass die Brüsseler Behörde jedoch von „einem moderaten Wirtschaftswachstum“ in den kommenden Jahren ausgeht. Dies zeigt sich dann auch in der Prognose für 2018, wonach die Kommission ein Anziehen der Wirtschaftsleistung um 1,7 Prozent vorhersagt. Für Deutschland rechnet sie in diesem Jahr mit einem Zuwachs von 1,9 Prozent, während die Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr auf 1,5 Prozent zurückgehen wird. Für 2018 erwartet die Behörde für Deutschland laut „FAZ“ ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,7 Prozent.

Die EU-Kommission macht in der Herbstprognose aber auch deutlich, dass „es eine Reihe von Bremsklötzen für die konjunkturelle Entwicklung“ gebe, so die „FAZ“. Darunter versteht die Behörde vor allem „geopolitische Unsicherheiten und ein schwächeres Wachstum der Weltwirtschaft“. Eine Stütze sei dagegen „die extrem lockere Geldpolitik der der Europäischen Zentralbank (EZB)“. Auch habe das Votum Großbritanniens, aus der Europäischen Union auszusteigen, bislang nicht zu einem Rückgang der europäischen Wirtschaftsleistung beigetragen, werde in Zukunft jedoch zu einem „deutlichen Anstieg der politischen Unsicherheiten“ führen, schreibt die FAZ weiter auf Basis des Gutachtens.

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Doris Droste
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