Erzeugerpreise um zwei Prozent niedriger als vor einem Jahr

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im Juli 2016 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,0 Prozent gefallen. Gegenüber dem Vormonat Juni kletterten die Preise um 0,2 Prozent, nachdem die Steigerungsrate im Mai und Juni bei jeweils 0,4 Prozent gelegen hatte.

Ursächlich für den Rückgang sind nach wie vor insbesondere  die fallenden Energiepreise, die im Vergleich mit dem Vorjahresmonat um insgesamt 6,2 Prozent sanken und sich am stärksten auf die Entwicklung des Gesamtindexes auswirkten. Verglichen mit dem Vormonat blieben die Energiepreise jedoch unverändert, nachdem sie seit März 2016 vier Monate in Folge gestiegen waren. Ohne diesen Effekt wären die Erzeugerpreise gegenüber Juni 2015 nur um 0,5 Prozent gesunken, so die Statistiker.

Für Vorleistungsgüter, also Erzeugnisse, „die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden“, wie die Behörde auf ihrer Website erläutert, stellten die Statistiker im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Preisrückgang  um 1,8 Prozent fest. Ein Preisanstieg war im selben Zeitraum dagegen bei Verbrauchsgütern (+ 0,4 Prozent), Gebrauchsgütern (+ 1,2 Prozent) und Investitionsgütern (+ 0,5 Prozent) zu verzeichnen, heißt es in der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes.

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Doris Droste
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