Die Hälfte aller Beschäftigten bezieht Weihnachtsgeld

Im November schauen viele Arbeitnehmer mit besonderer Sorgfalt auf ihr Konto: In diesem Jahr konnte sich rund jeder Zweite über eine Sonderzahlung freuen. Wie hoch das sogenannte „Weihnachtsgeld“ tatsächlich ist, hängt davon ab, wo man beschäftigt ist – so die Meldung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Auch der Tarifvertrag Zeitarbeit der BAP/DGB-Tarifgemeinschaft sichert den Beschäftigten Jahressonderzahlungen in Form von Weihnachts- und Urlaubsgeld.

„Rund 60 Prozent aller Arbeitnehmer in Deutschland werden nach Tarifverträgen entlohnt und nahezu 90 Prozent aller Verträge sehen eine Jahressonderzahlung vor. Somit erhält rund jeder zweite Beschäftigte ein tarifliches Weihnachtsgeld“, schreibt das IW auf seiner Webseite. Die Höhe der weihnachtlichen Sonderzahlung ist von Branche zu Branche verschieden: In einigen Bereichen gibt es feste Sätze: „In der Landwirtschaft sind es 250 Euro, im Großhandel bekommen die Arbeitnehmer 256 bis 434 Euro und im Steinkohlebergbau 2.156 Euro“, teilt das IW mit.

Andere Branchen zahlen wiederum kein Fixum, sondern einen Anteil des Monatsgeldes: Spitzenreiter sind laut IW das Bankgewerbe, die Süßwarenindustrie in Nordrhein-Westfalen sowie die Chemische Industrie in Westfalen mit jeweils 100 Prozent des Monatseinkommens. Etwas geringer sind die Sonderzahlungen beispielsweise bei den Versicherungen (80 Prozent), im Einzelhandel (62,5 Prozent) und im Bauhauptgewerbe (55 Prozent). Hinzu kommen in manchen Branchen weitere Sonderregelungen, wie die Abhängigkeit von der Dauer der Betriebszugehörigkeit.

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Doris Droste
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