Deutschlands Maschinenbau zählt mehr als eine Million Beschäftigte

Die immer wieder gern zitierte Behauptung, in Deutschland würden hauptsächlich „prekäre“ neue Stellen entstehen, ist offenbar so nicht richtig: Denn wie das „Handelsblatt“ heute aktuell berichtet, zählt auch der Maschinen- und Anlagebaue – in Deutschland eine sogenannte Schlüsselbranche – mehr Beschäftigte.  „Erstmals seit mehr als 20 Jahren“ seien in diesem Wirtschaftszweig wieder mehr als eine Million Menschen beschäftigt, schreibt die Zeitung. Dies habe Reinhold Festge, Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagebau (VDMA), der „Börsen-Zeitung“ mitgeteilt.

Wie der Artikel weiter ausführt, steht der Maschinenbau – gemessen an der Zahl der Beschäftigten – von seiner Größe her noch vor der Auto- und Elektroindustrie. Es seien gerade die zum größten Teil mittelständischen Firmen der Branche, die neue Mitarbeiter bräuchten, weil sich der Industriezweig sich auf Rekordjahr-Kurs befinde.

Allerdings berichtet das „Handelsblatt“ auch, dass Produktionsprognose der Branche von plus 3 Prozent „wackle“. Ein Hauptgrund hierfür sei das „schwächelnden“ Geschäft mit Russland, bedingt durch den aktuellen Konflikt des Landes mit der Ukraine. VDMA-Präsident Festge habe darauf hingewiesen, dass sich Folgen der Ukraine-Krise aktuell bereits zeigen würden. „Wir sehen Bremsspuren, vor allem aus Russland“, wird Festge im Artikel zitiert. Russland habe seine Firmen bereits aufgefordert, bei der Auftragsvergabe deutsche Betriebe nicht mehr zu berücksichtigen.



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Doris Droste
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