Deutsche Wirtschaft: Forschungsinstitute sind optimistisch für 2014

Wirtschaftsforschungsinstitute prognostizieren laut Medienberichten einen kräftigen Aufschwung für die deutsche Wirtschaft im neuen Jahr. Das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung in München teilte laut „Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)“ jüngst mit, das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2014 um 1,9 Prozent steigen. Getragen werde dies von der starken Binnenwirtschaft. Das Ifo-Geschäftsklima – laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)“ das „wichtigste Konjunkturbarometer der Republik“ – stieg der Zeitung zufolge um 0,2 auf 109,5 Punkte. Ifo-Leiter Hans-Werner Sinn bezeichnete die Aussichten als „prächtig“, unter den großen EU-Ländern habe Deutschland das stärkste Wachstum seit dem Ausbruch der Finanzkrise.

Ähnlich optimistisch beurteilt auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW Berlin) die Lage: Seinen Berechnungen zufolge wird das Bruttoinlandsprodukt 2014 um 1,6 Prozent steigen, „2015 ist sogar eine Wachstumsrate von zwei Prozent möglich“, heißt es. Die Weltwirtschaft biete der deutschen Wirtschaft ein günstiges Umfeld, denn die Weltkonjunktur ziehe an – und dies wiederum befördere deutsche Exporte. Zentrale Stütze für die Konjunktur sei der private Verbrauch, der vom „anhaltenden Beschäftigungsaufbau“ und „moderaten Inflationsraten“ profitiere.

Beide Wirtschaftsforschungsinstitute warnen aber auch: Der Koalitionsvertrag zwischen Unionsparteien und SPD belaste die öffentlichen Haushalte, mahnt das DIW Berlin. Das Ifo Institut forderte laut WAZ dagegen unter anderem grundlegende Änderungen am Euro-System.


Wichtiger Hinweis:
Die Weitergabe der persönlichen LogIn-Daten an Dritte ist untersagt. Bei Zuwiderhandlung behält sich der BAP entsprechende rechtliche Schritte vor.

Artikel teilen:

zurück

Pressekontakt

Photo of Doris  Droste

Doris Droste
Leiterin der Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49 30 206098 -30
Fax +49 30 206098 -39