Demografischer Wandel wird von Firmen unterschätzt

Welche Maßnahmen und Strategien verfolgen Firmen, um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern? Auf dem „Welt“-UnternehmerForum in Dortmund, über das die Tageszeitung „DIE WELT“ heute aktuell berichtet, debattierten hierzu Repräsentanten aus Politik, mittelständischer Wirtschaft und Wissenschaft.  Die Meinung der Experten zu diesem Thema – so der Tenor des Artikels – war dabei offenbar sehr ähnlich: Die Folgen des demografischen Wandels werden in ihrer Dimension zum Teil heftig unterschätzt.

Der demografische Wandel werde die Situation „konjunkturunabhängig“ verschärfen, zitiert die „WELT“ Klaus F. Zimmermann, den Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), der auf dem Podium mit diskutierte. „Künftig wird Deutschland rund alle drei Jahre etwa eine Million Personen im erwerbsfähigen Alter verlieren“, so Zimmermann weiter.  Lutz Diederichs, Vorstandsmitglied der HypoVereinsbank, warnte: Besonders die mittelständischen Unternehmen würden in ihren „strategischen Entscheidungen“ die sich ändernden Gesellschaftsstrukturen nicht genug berücksichtigen. Die Tageszeitung zitiert Diederichs mit den Worten: „Angesichts eines Entscheidungshorizonts von zehn bis 15 Jahren müssen die Unternehmer bereits jetzt ihre Investitionsentscheidungen entsprechend anpassen. Doch vielen ist der Wandel jedoch nicht ausreichend bewusst.“ Beim Forum anwesend war laut der „WELT“ auch der FDP-Politiker Wolfang Kubicki. Auch er sei der Überzeugung, dass es speziell bei kleineren Unternehmen wie etwa Handwerksbetrieben an konkreten Strategien fehle. Bereits ab 2020 laufe die „Schere zwischen verfügbaren Arbeitskräften und Stellen so deutlich auseinander, dass auch Produktivitätsfortschritte durch technische Innovationen das nicht ausgleichen können“, sagte Kubicki.

Beim Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) ist der demografische Wandel bereits ein wichtiges Thema: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Dialog vor Ort“ spricht der Personalexperte Thomas Sattelberger  unter anderem über diesbezügliche Herausforderungen und Chancen für eine effiziente Personalarbeit – und über die Möglichkeiten von Personaldienstleistern, Expertise in die Kundenunternehmen zu tragen. Die beiden Auftaktveranstaltungen fanden im Mai in München und Hamburg statt, am 3. Juli 2014 wird Sattelberger zum Thema demografischer Wandel in Stuttgart zu hören sein.








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Doris Droste
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