Bundesregierung erwartet Ende des Job-Booms und steigende Krankenkassenbeiträge

Die Bundesregierung geht offenbar davon aus, dass der Aufschwung am deutschen Arbeitsmarkt vorbei sein könnte. Parallel dazu prognostiziert das Bundesfinanzministerium steigende Zusatzbeiträge für die gesetzlichen Krankenkassen. Das berichtet „Bild“ unter Berufung auf den neuen Finanzplan von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU).

Ab 2016 soll der Abbau der Arbeitslosigkeit nach Einschätzung der Bundesregierung „nahezu zum Stillstand“ kommen, heißt es bei „Focus Money online“. Während für dieses Jahr noch einmal ein Rückgang von 100.000 auf durchschnittlich 2,789 Millionen Arbeitslose erwartet wird, sollen es nach dem Plan aus dem Bundesfinanzministerium im nächsten Jahr nur noch 20.000 sein. Auf diesem Niveau werde sich die Zahl der Arbeitslosen laut „Bild“ einpendeln. Die Bundesregierung rechnet somit für 2016 mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenzahl von 2,769 Millionen, im Jahr 2017 von 2,767 Millionen, 2018 von 2,765 Millionen und 2019 dann von 2,763 Millionen.  „Das Bundesfinanzministerium erwartet offenbar, dass die Zahl der Erwerbslosen ab 2016 nicht weiter fällt und der Abbau der Arbeitslosigkeit nicht weiter vorangetrieben werden kann“, fasst der Fernsehsender „N24“ zusammen.

Gleichzeitig werden nach Einschätzung des Bundesfinanzministeriums im Jahr 2016 die Zusatzbeiträge für die gesetzlichen Krankenkassen angehoben werden. Für das nächste Jahr wird „eine Steigerung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags bei der Gesetzlichen Krankenversicherung berücksichtigt“, zitiert „Bild“ aus dem Finanzplan von Schäuble. Die genaue Höhe sei zwar noch nicht klar, aber Gesundheitsexperten rechneten mit 0,3 Prozentpunkten, so die Zeitung weiter.

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Doris Droste
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