Bundesbank sieht Zukunft der deutschen Wirtschaft weiterhin positiv entgegen

Die deutsche Wirtschaft schwächelt. Ist das ein Grund zu großer Sorge?  Für die Bundesbank offenbar nicht. Denn wie unter anderem die „Berliner Zeitung“ heute in ihrer Online-Ausgabe berichtet, wertet das Institut das zweite, schwache Quartal der Wirtschaft lediglich als „Ausrutscher“. Die „Berliner Zeitung“ beruft sich in ihrem Beitrag auf den Monatsbericht der Bundesbank, der auch im Internet abrufbar ist. Darin heißt es wörtlich, der Wirtschaftsausblick für Deutschland habe sich „eingetrübt“, allerdings sei die „Grundtendenz weiter positiv“.

Auch die Bundesbank erkennt im Bericht die Rolle der jüngsten politischen Konflikte und ihren Einfluss auf das deutsche Wirtschaftsgeschehen an. Wörtlich lautet eine entsprechende Berichtpassage: „Die konjunkturellen Aussichten der deutschen Wirtschaft haben sich nach der Jahresmitte durch die Häufung ungünstiger Nachrichten aus dem internationalen Umfeld eingetrübt. Die den Frühjahrsprognosen zugrunde liegende Erwartung, wonach sich die zyklische Grundtendenz im zweiten Halbjahr 2014 weiter festigen werde, wird durch die aktuelle Indikatorenlage in Frage gestellt“.  Dann betont der Bericht allerdings: Die Stimmungseintrübung erfolge „von einem hohen Niveau aus, was im Verbund mit der nach wie vor grundsätzlich aufwärtsgerichteten Binnennachfrage gegen eine konjunkturelle Richtungsänderung spricht“.

Die „Berliner Zeitung“ fasst noch weitere Passagen des Berichtes zusammen: Demnach hätten die Investitionsausgaben der Unternehmen für neue Ausrüstung das Volumen der Wintermonate nicht erreicht – und auch die Bauinvestitionen hätten sich unter dem starken ersten Quartal 2014 befunden. „Positive Signale“ habe es allerdings für die Exportwirtschaft von „wichtigen deutschen Absatzmärkten gegeben“, betont die Zeitung abschließend. Die Weltwirtschaft habe insgesamt gut in das zweite Halbjahr 2014 gefunden.




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Doris Droste
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