BMWi: Wirtschaftsaufschwung gewinnt im Jahresschlussquartal 2016 an Fahrt

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) rechnet damit, dass die deutsche Wirtschaft im letzten Quartal dieses Jahres wieder an Kraft gewinnen wird. Im Vorquartal nahm das Bruttoinlandsprodukt lediglich um 0,2 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2016 zu. Bessere Exportaussichten wie „die verbesserten industriellen Auftragseingänge und das günstigere Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe deuten nunmehr auf eine gewisse Belebung der Konjunktur im Produzierenden Gewerbe zum Jahresende hin“. Zu diesen Ergebnissen kommt das BMWi in seinem Monatsbericht für Dezember 2016.

Gleichzeitig setzten sich auch „die positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt […] fort, wenn auch verlangsamt“, heißt es in der Stellungnahme des BMWi. So habe sich die Zahl der Erwerbstätigen in diesem Jahr weiter erhöht, „wenn auch seit den Sommermonaten nicht mehr ganz so dynamisch“. Demnach waren im Oktober 2016 43,8 Millionen Personen erwerbstätig und damit 0,8 Prozent mehr als im vergleichbaren Zeitraum ein Jahr zuvor. Dagegen sei bei den sozialversicherungspflichtigen Tätigkeiten laut BMWi „kein klarer Aufwärtstrend mehr erkennbar“, die im September dieses Jahres dennoch mit einem Plus von 1,3 Prozent über dem Vorjahresniveau lagen. Sowohl im Hinblick auf die Nachfrage nach Arbeitskräften als auch bei den rückläufigen Arbeitslosenzahlen erwartet das Ministerium eine anhaltende Entwicklung. Allerdings werden die auf dem Arbeitsmarkt strömenden Flüchtlinge für einen „gebremsten“ Abbau der Arbeitslosenzahlen sorgen. „Insgesamt dürften vom Arbeitsmarkt auch weiterhin positive Impulse für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ausgehen“, fasst das BMWi zusammen.

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Tobias Hintersatz
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