Ausländische Berufsabschlüsse werden immer mehr anerkannt

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2013 „bundesweit 11 868 im Ausland erworbene berufliche Abschlüsse als vollständig oder eingeschränkt gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation anerkannt.“ Damit waren mehr als 90 Prozent der gestellten Anträge erfolgreich. Rechtliche Grundlage für die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse ist seit April 2012 das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG), das aber zumeist als Anerkennungsgesetz bezeichnet wird. Seit Einführung dieses Gesetzes wurden mittlerweile mehr als 19.000 positive Bescheide für im Ausland erworbene Berufsqualifikationen ausgestellt.

Im Jahr 2013 bezogen sich „etwa 56 Prozent der positiv beschiedenen Anerkennungsanträge – 6 603 Anträge – […] auf Abschlüsse, die innerhalb der EU erworben wurden. Weitere 2 208 der positiv beschiedenen Anträge hatten Abschlüsse aus dem übrigen europäischen Ausland zum Gegenstand. 2 751 Anträge befassten sich mit Qualifikationen aus dem außereuropäischen Ausland, 1 677 davon mit in Asien erworbenen Abschlüssen“, erläutert das Statistische Bundesamt auf seiner Website.  Bei den Berufsgruppen fällt auf, dass „die mit großen Abstand meisten Anerkennungsverfahren“ medizinische Gesundheitsberufe betrafen.  Aus diesem Bereich „stammten allein 9 888 der 11 868 positiv beschiedenen Anträge, darunter 6 030 von Ärztinnen beziehungsweise Ärzten und 2 403 von Gesundheits- und Krankenpflegern beziehungsweise -pflegerinnen“, heißt es beim Statistischen Bundesamt.

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Doris Droste
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