Arbeitslosenquote bei Akademikern mit 2,6 Prozent „sehr gering“

Die Zahl der Erwerbstätigen mit Hochschulabschluss ist im Jahr 2014 auf 8,3 Millionen gestiegen. Dabei ist die Arbeitslosenquote von Akademikern mit 2,6 Prozent überproportional niedrig. Das zeigt sich auch bei den Jobeinstiegschancen für Hochschulabsolventen, die sich  in den vergangenen Jahren stetig verbessert haben. Einer Studie des Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) zufolge erhielten neun von zehn Masterabsolventen in den ersten eineinhalb Jahren nach ihrem Abschluss einen Arbeitsvertrag, wie die „Rheinische Post“ berichtet.

Wie das DZHW in der Umfrage unter 75.000 Akademikern herausfand, die ihren Bachelor- oder Masterabschluss im Wintersemester 2012/13 oder Sommersemester 2013 an einer Universität oder Fachschule absolvierten, benötigten Absolventen beider Hochschultypen durchschnittlich drei bis vier Monate für die Stellensuche. Der „Rheinischen Post“ zufolge fanden 76 Prozent der Master-Absolventen und „mehr als 60 Prozent der FH-Absolventen einen Job, der dem Abschlussniveau entspricht oder sogar darüber“ lag. Bei den Absolventen mit einem Bachelor-Abschluss erhielt allerdings nur die Hälfte eine entsprechende Position.

Gleichzeitig ermittelte das DZHW, dass jeder zweite Bachelorabsolvent einer Fachhochschule mit der ersten Anstellung einen unbefristeten Arbeitsvertrag unterzeichnete. „Bei den Mastern waren es sogar 60 Prozent“, heißt es in der „Rheinischen Post“. Im Vergleich dazu fanden 32 Prozent der Bachelor-Absolventen, die über einen Abschluss einer Universität verfügten, direkt nach dem Studium einen unbefristeten Job und „bei den Mastern war es sogar nur jeder Vierte“. Für die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka gelingt der Einstieg der Hochschulabsolventen in einen Beruf demnach „immer besser“. So seien besonders „Absolventen der ‚MINT‘-Bereiche, das heißt Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik“ gefragt. Weniger begehrt sind laut der Zeitung aber „Absolventen von Studienfächern, für die es keine maßgeschneiderten Berufsbilder gebe“. Die Arbeitslosenquote von Hochschulabsolventen im ersten Jahr nach ihrem Abschluss liegt nach Einschätzung von Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk daher lediglich „zwischen drei und vier Prozent“.

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Doris Droste
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