Zahl der Erwerbstätigen erreicht 2018 neuen Rekordwert – Vollzeitbeschäftigung auf dem Gesamtarbeitsmarkt aber weit weniger ausgeprägt als in der Arbeitnehmerüberlassung.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitgeteilt hat, waren 2018 im Jahresdurchschnitt 44,8 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig, so viele wie noch nie nach der Wiedervereinigung 1990. Die Erwerbstätigkeit stieg somit bereits zum 13. Mal in Folge an und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 562.000 Personen (+1,3 %).

Den stärksten absoluten Anstieg gegenüber dem Vorjahr gab es dabei in der Dienstleistungsbranche. Hier nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 384.000 Personen (+1,2 %) zu. Verantwortlich hierfür waren insbesondere die Branchenzweige „Öffentliche Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit“, wo 2018 rund 190.000 Erwerbstätige (+1,7 %)  mehr als im Vorjahr verzeichnet wurden, sowie „Handel, Verkehr, Gastgewerbe“ mit einem Zuwachs von 96.000 Erwerbstätigen (+1,0 %). Ein spürbares Plus gab es ebenso bei den Erwerbstätigen im Produzierenden Gewerbe, wo 139.000 Personen (+1,7 %) mehr als im Vorjahr erwerbstätig waren.

Branchenübergreifend nahm die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 2018 zu, die der geringfügig Beschäftigten nahm im vergangenen Jahr wie bereits in den Vorjahren dagegen ab. Dennoch sind auf dem Gesamtarbeitsmarkt nur 63 Prozent der Arbeitnehmer in Vollzeit sozialversicherungspflichtig beschäftigt, wo hingegen 78 Prozent der Zeitarbeitnehmer einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung nachgehen. Diese Zahlen zeigen einmal mehr: In der Arbeitnehmerüberlassung dominiert Vollzeitbeschäftigung und die Branche hat in diesem Bereich eine deutlich bessere Quote als der Arbeitsmarkt insgesamt.

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