Wirtschaftsinstitut prognostiziert Vollbeschäftigung in Ostdeutschland

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) rechnet damit, dass bis zum Jahr 2020 in vielen Teilen Ostdeutschlands Vollbeschäftigung herrschen wird, sollte es zu keiner größeren Wirtschaftskrise kommen. Dies geht aus einem Interview des Onlinemagazins „brandeins.de“ mit Klaus-Heiner Röhl, Senior Economist beim IW Köln, hervor.

In dem Interview stellte Röhl die wirtschaftliche Entwicklung der östlichen Bundesländer der in den westdeutschen Ländern gegenüber. So herrsche zwar aktuell in vielen ostdeutschen Ländern eine immer noch größere Arbeitslosenzahl als im Westen. Der IW-Experte machte aber deutlich, dass die Arbeitslosigkeit „jedes Jahr“ falle – und das vor allem, „weil aufgrund des demografischen Wandels immer weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen“, heißt es bei „brandeins.de“. Laut Röhl ist „unter diesen Bedingungen“ eine wirtschaftliche „Angleichung an den Westen“, in dem das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf generell immer noch etwa 30 Prozent höher ist als im Osten, „nahezu unmöglich“.   

Der IW-Experte wies im Zusammenhang mit dem niedrigeren Bruttoinlandsprodukt im Osten allerdings auch darauf hin, dass es ein Trugschluss sei, dass es in allen Regionen mit niedrigem Bruttoinlandsprodukt  mehr Arbeitslose als in anderen Regionen gebe. So seien Landkreise, die an Wirtschaftszentren angrenzen, „zwar ökonomisch schwach, den Menschen dort geht es allerdings nicht schlecht, weil sie in die benachbarten Städte pendeln“, so Röhl weiter. Die „ärmsten Kreise“ sind demnach auch nicht in einem der ostdeutschen Bundesländer zu finden, sondern in Rheinland-Pfalz.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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