Weltwirtschaftsklima verschlechtert sich massiv – Zeitarbeit ist ideales Flexibilisierungsinstrument bei schwankenden Auftragseingängen

Die Weltwirtschaft befindet sich auch weiterhin auf merklicher Talfahrt. Wie das ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. in ihrer heute veröffentlichten Untersuchung zum aktuellen Weltwirtschaftsklima angab, sank der Indikator zum dritten Mal in Folge und ging von 2,9 Punkten im 3. Quartal 2018 auf -2,2 Punkte zurück. Die weltweite Lagebeurteilung liegt zwar noch über dem langjährigen Durchschnitt, doch die Tendenz zeigt auch hier nach unten. Nachdem der entsprechende Wert zuletzt noch bei 17,5 Punkten lag, verschlechterte er sich nun auf 12,2 Punkte. Auch die Wirtschaftserwartungen verringerten sich spürbar von -10,6 Punkten im Vorquartal auf -15,7 Punkte.

Besonders drastisch verschlechterte sich das Wirtschaftsklima dabei in den Schwellen- und Entwicklungsländern. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften blieb das Wirtschaftsklima insgesamt zwar weitestgehend unverändert, doch zeigt sich eine klare Zweiteilung. Denn während sich die Lagebeurteilung und die Erwartungen in den USA verbesserten, gingen die Indikatoren hierfür in der EU merklich zurück. Da die zahlreichen aktuell bestehenden Handelsbarrieren weder kurz- noch mittelfristig abgebaut werden dürften, prognostiziert die ifo-Studie bis auf weiteres ein deutlich schwächeres Wachstum des Welthandels.

Auch und gerade in wirtschaftlich schwieriger werdenden Zeiten bietet die Zeitarbeit für die Unternehmen ein elementares Instrument zur Herstellung betrieblicher Flexibilität und zur kurzfristigen Kapazitätsanpassung. Insbesondere durch die momentane Unsicherheit über die künftige Entwicklung der Nachfrage, erscheint vielen Unternehmen die kosten- und zeitintensive Anwerbung von neuen Stammkräften und eine mögliche Unterauslastung oftmals als zu riskant. Durch die Zeitarbeit kann hingegen flexibel disponierbares Personal bereitgestellt werden, wodurch die Unternehmen in die komfortable Situation gebracht werden, dass sie den Kreis ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten kurzfristig bei Bedarf wieder erweitern können.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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