Umsatz- und Beschäftigtenplus im Dienstleistungsbereich – Personaldienstleistungen stagnieren.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat aktuelle Zahlen aus seinen Datenreihen zur Dienstleistungsbranche veröffentlicht. So nahmen die Umsätze in ausgewählten Dienstleistungsbereichen im 3. Quartal 2018 kalender- und saisonbereinigt um 4,6 %  im Vergleich zum Vorjahresquartal zu. Ebenfalls nahm auch die saisonal bereinigte Zahl der Beschäftigten in allen ausgewählten Dienstleistungsbereichen im gleichen Zeitraum um 1,9 % zu. Den größten Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahresquartal gab es bei den Informationsdienstleistungen mit +16,9 %. Der Umsatz bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, zu denen auch Personaldienstleistungen zählen, stieg im gleichen Zeitraum um ca. 5,4 %. Die Beschäftigtenzahl für die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen stagnierte dagegen und nahm sogar leicht um 0,3 % ab.

Wie sieht es tatsächlich für den Bereich Personaldienstleistungen aus?

Für den Wirtschaftszweig „Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften“ ergibt sich nach genauerem Hinsehen ein ernüchterndes Bild:  Die Beschäftigtenzahl im Bereich Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften sank um ca. 2,5 %. Der Indikator für die Umsatzentwicklung stagnierte im 3. Quartal 2018 auf dem nahezu gleichen Wert (+0,5 % im Vgl. zum Vorjahresquartal).

„Ein Zeichen dafür, dass sich zukünftig die Zahl der Zeitarbeitnehmer um eine Million einpendeln und eher stagnieren wird“, wertet BAP-Hauptgeschäftsführer Thomas Hetz die Entwicklungen für die Personaldienstleistungsbranche.

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