Studien: Frauen arbeiten weniger Vollzeit und sind seltener in Führungspositionen

Erwerbstätige Frauen in Deutschland gehen oftmals einer Teilzeittätigkeit nach. Sie würden jedoch Vollzeit arbeiten wollen, ließe sich die Kinderbetreuung besser organisieren. Zu diesem Ergebnis kommt das Karriereportal „Stepstone“ in einer aktuellen Studie, für die mehr als 15.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden. Gleichzeitig ermittelte Eurostat, das Statistikamt der Europäischen Union (EU), dass nur jede dritte Frau in der EU eine Führungsposition innehat und „im Schnitt fast ein Viertel weniger als ein Mann“ verdient.

„Frauen, obwohl sie ungefähr die Hälfte aller beschäftigten Personen in der EU ausmachen, [sind] in Führungspositionen weiterhin unterrepräsentiert“, teilt Eurostat in einer aktuellen Erhebung anlässlich des Internationalen Frauentages mit. So sind lediglich 2,6 Millionen oder 35 Prozent der erwerbstätigen Frauen in der EU Führungskräfte. Darüber hinaus erhalten Frauen im Durchschnitt lediglich 77 Cent, während männliche Führungskräfte einen Euro je Arbeitsstunde verdienten. „Deutliche Unterschiede“ gebe es aber in den einzelnen Mitgliedsstaaten in der EU: Die geringsten Unterschiede beim Verdienst zwischen den Geschlechtern existierten der Behörde zufolge in Rumänien, gefolgt von Slowenien, Belgien und Bulgarien. Um ein Drittel geringer ist der Verdienst dagegen in Ungarn, Italien und der Tschechischen Republik. In der Slowakei, in Polen, Österreich, Deutschland, Portugal, Estland und dem Vereinigten Königreich „ist es ein Viertel weniger“, so die Statistiker weiter.

In Deutschland wünscht sich „fast jede dritte weibliche Fachkraft“, ihre Wochenarbeitszeit auf ein Vollzeitbeschäftigungsverhältnis zu erweitern. Stimmten die Angebote bei der Kindebetreuung würden weitere 16 Prozent eine Vollzeitstelle „zumindest in Erwägung ziehen“, heißt es bei „Stepstone“. „Gelänge es, dieses kostbare Potenzial für den Arbeitsmarkt zu nutzen, wäre das ein Meilenstein im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Unternehmen und Frauen profitieren gleichermaßen, wenn weibliche Fachkräfte ihre Karrierewünsche besser umsetzen können“, erläutert StepStone-Geschäftsführer Dr. Sebastian Dettmers.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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