OECD-Studie: Positive Entwicklung bei der Erwerbssituation für Zuwanderer in den vergangenen zehn Jahren – Zeitarbeit als wichtiger Integrationsmotor.

Erfreuliche Ergebnisse hat die heute vorgestellte Deutschlandauswertung der Studie „Integration von Zuwanderern: Indikatoren 2018“ der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) hervorgebracht. Demnach hat sich die Erwerbssituation für Zuwanderer in den vergangenen zehn Jahren sehr positiv entwickelt. So ist bei der Gruppe der im Ausland geborenen die Beschäftigungsquote zwischen 2006 und 2017 von 59 auf über 67 Prozent gestiegen, nicht zuletzt auch dank der guten konjunkturellen Entwicklung. Gleichzeitig hat sich der Abstand zur in Deutschland geborenen Bevölkerung verringert und liegt mit 8,7 Prozentpunkten geringer als in vielen anderen Zielländern von Migration wie Österreich, Frankreich oder den Niederlanden.

Ein wesentlicher Motor für die wirtschaftliche Integration von Zuwanderern war dabei die Zeitarbeit, denn die Personaldienstleister konnten bemerkenswerte Erfolgsgeschichten schreiben und die Branche hat hierbei Überdurchschnittliches geleistet. Die neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) belegen das: Mehr als 28.200 Schutzsuchende aus den acht wichtigsten nichteuropäischen Asylherkunftsländern haben zwischen August 2017 und Juli 2018 ihre Arbeit bei einem Personaldienstleister begonnen. Somit fand mehr als ein Drittel der insgesamt 79.500 Geflüchteten, die ihre Arbeitslosigkeit in diesem Zeitraum mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung beenden konnten, eine Anstellung in der Zeitarbeit. Diese bietet Zuwanderern damit eine echte Einstiegsmöglichkeit in den Arbeitsmarkt.

Wichtiger Hinweis:
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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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