Markit-Einkaufsmanagerindex: Deutsche Industrie zieht im Januar 2017 an

Die Geschäfte im deutschen Industriesektor haben im Januar 2017 deutlich zugenommen. Sowohl in der Produktion und bei den Auftragseingängen als auch beim Jobaufbau wurden die stärksten Zuwächse seit drei Jahren verzeichnet. Dies geht aus dem Einkaufsmanager-Index des Forschungsinstituts Markit in Kooperation mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) hervor, der um 0,8 Punkte auf 56,4 Zähler stieg und damit „binnen Jahresfrist auf den höchsten Wert seit drei Jahren“ kletterte.

„Die deutsche Industrie startet ins neue Jahr ebenso kraftvoll, wie das alte endete“, fasst Philip Leake, Ökonom bei IHS Markit, die Ergebnisse der Umfrage unter 500 deutschen Industrieunternehmen für Januar 2017 zusammen. So habe sich die Wachstumsrate beschleunigt, sodass der Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie „auf ein Drei-Jahreshoch, getragen vom starken Produktionsausstoß und Auftragseingang“, gestiegen ist. Den stärksten Aufschwung gab es bei den Investitionsgütern sowie bei den Konsum- und Vorleistungsgütern. Positiv schnitt auch die Nachfrage nach Im- und Exporten ab. „So weist der Gesamt-Index Auftragseingang aktuell das höchste Plus an Neu- und Folgeaufträgen seit genau zwei Jahren aus“, heißt es dazu bei Markit. Im Hinblick auf die Exporte wurde das stärkste Plus seit vier Jahren verzeichnet. Die meisten Bestellungen kamen hierfür aus China, Russland und der Europäischen Union (EU).

Gleichzeitig ermittelten die Markit-Ökonomen, dass die befragten Industrieunternehmen im Januar 2017 so viele neue Stellen geschaffen haben wie zum letzten Mal im August 2011. Als „Wermutstropfen“ mit Blick auf die Geschäftsaussichten bezeichnete Leake jedoch den deutlich verschärften Kostendruck, denn „die Inflationsrate der Einkaufpreise schnellte im Januar sogar auf ein Fünfeinhalb-Jahreshoch“. Trotzdem sei für die kommenden Monate Optimismus angezeigt, weil die Unternehmen „auf einen weiter  wachsenden Bedarf nach Gütern ‚Made in Germany‘“ setzen würden.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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