Karrierekick: Immer mehr Auszubildende absolvieren einen Auslandsaufenthalt

Immer mehr Auszubildende verbringen einen Teil ihrer Lehrzeit im Ausland. Dies hat eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft e.V. (IW) und des Umfragezentrums Bonn zu Auslandsaufenthalten nun ergeben. So absolvierten im vergangenen Jahr fast 31.000 Auszubildende während ihrer Berufsausbildung einen Auslandsaufenthalt, dies entspricht mehr als fünf Prozent aller Azubis. 2009 lag die Quote der Azubis mit Auslandsaufenthalt noch lediglich bei rund drei Prozent. Besonders stark vertreten waren 2017 Auszubildende aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie, denn elf Prozent reisten hier berufsbedingt ins Ausland. Aber auch die Azubis aus den Bereichen Unternehmensorganisation (10 Prozent), Einkauf, Vertrieb und Handel (7,6 Prozent) sowie Verkehr, Logistik, Mechatronik und Energie (jeweils 7 Prozent) wagten überdurchschnittlich oft den Sprung ins Ausland. 

Großbritannien ist Ziel Nummer 1

Mit 92 Prozent ging 2017 die überwältigende Mehrheit der Auszubildenden für ihren Auslandsaufenthalt in ein Teilnehmerland des Erasmus-Programms, mit welchem die EU die Mobilität für Lernzwecke fördert. Besonders populär war dabei Großbritannien. Rund 25 Prozent der Azubis entschieden sich für das britische Königreich. Aber auch die Niederlande (11 Prozent), Frankreich (7 Prozent) und Spanien (6 Prozent) gehörten zu den weiteren beliebten Auslandszielen.   

Auslandsaufenthalt stärkt Fremdsprachenkenntnisse und fördert Selbstvertrauen

Sowohl die Nachwuchskräfte als auch die ausbildenden Betriebe sind sich laut IW-Studie einig: ein Auslandsaufenthalt bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Zu den wichtigsten Vorzügen zählen neben dem Ausbau der Fremdsprachenkenntnisse der Auszubildenden auch ein gestärktes Selbstbewusstsein, besseres selbständiges Arbeiten sowie eine gestärkte Kompetenz zur Bewältigung neuer Aufgaben. Zudem steigen die Chancen der Azubis bei künftigen Bewerbungen und ihre Karrierechancen erhöhen sich grundsätzlich. Für die Unternehmen lohnt sich das Engagement wiederum nicht nur dadurch, weil die Auszubildenden oft besonders motiviert aus dem Ausland zurückkommen. Sondern die Betriebe, die die Mobilität ihrer Azubis fördern, haben zudem gegenüber ihren Wettbewerbern auch ein schlagkräftiges Argument bei der Nachwuchssuche in Zeiten des dramatischen Fachkräftemangels.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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