IWF: Mit zukunftsorientierten Investitionen gegen drohende Unsicherheiten

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht gute Chancen für eine wachsende Weltwirtschaft. In seiner gestern veröffentlichten Pressemitteilung prognostiziert der IWF ein globales Wirtschaftswachstum von 3,4 Prozent in diesem Jahr und um 3,6 Prozent im kommenden Jahr. Gleichzeitig fordert der Fonds erneut, dass die Weltwirtschaft dauerhaft auf einen höheren und stabileren Wachstumspfad gebracht werden müsse. Dazu solle „jedes Land je nach seinen Gegebenheiten auf einen geeigneten Mix aus Impulsen von der Geldpolitik, der Finanzpolitik und Strukturreformen setzen“, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters.

„Die Unsicherheit hat zugenommen“, so der IWF-Chefvolkswirt Maurice Obstfeld. Allen voran die Ankündigungen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump eröffneten „eine ungewöhnlich breite Palette an Auf- und Abwärtsrisiken für die US-Konjunktur“. Trumps Pläne könnten Chancen eröffnen, aber auch für weltweite Turbulenzen sorgen. „Das Ausbrechen eines Handelskrieges könnte für erhebliche Unruhen sorgen“, so Obstfeld. Als weitere Risiken für die Weltwirtschaft sieht der IWF die wachsende Ablehnung gegen den freien Welthandel, die Zuwanderung und die internationalen Engagements sowie den nahenden Brexit und die bevorstehenden Wahlen in wichtigen EU-Ländern.

Für Deutschland zeigt sich der Fonds zuversichtlich: Gegenüber der bisherigen Schätzung wird eine Wachstumsbeschleunigung von je 0,1 Prozent auf 1,5 Prozent für 2017 und 2018 erwartet.  Um das Wachstumspotenzial hierzulande zu erhöhen, empfiehlt der IWF zukunftsgerichtete Investitionen, etwa in Bildung und Infrastruktur. „Für Länder wie Deutschland, die wirtschaftlich an ihren Kapazitätsgrenzen arbeiteten, sollte das Schwergewicht nicht auf kurzfristigen Nachfrageimpulsen durch mehr Staatsausgaben liegen“, heißt es bei Reuters.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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