iwd: Beschäftigtenzahl in der deutschen Metall- und Elektro-Industrie steigt auf fast 4 Millionen

Laut Angaben des Instituts für Wirtschaft (IW) ist die Zahl der Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Deutschland im März 2018 auf 3.978.400 angewachsen. Somit ist die Beschäftigung im 1. Quartal 2018 noch einmal um rund 40.300 Stellen gestiegen, nachdem die Betriebe in der Metall- und Elektroindustrie im Jahr 2017 bereits 86.600 Mitarbeiter zusätzlich eingestellt hatten.

Maschinenbau und Automobilindustrie als beschäftigungsstärkste Branchen

Wie bereits in den Vorjahren, war auch 2017 der Maschinenbau mit knapp einer Million Beschäftigten, 1,6 Prozent mehr als 2016, die beschäftigungsstärkste Branche, gefolgt von der Automobilindustrie mit etwa 909.000 Mitarbeitern (plus 1,5 Prozent) und der Elektronindustrie mit rund 719.000 Beschäftigten (plus 2,9 Prozent). Diese drei dominierenden Branchen stellen damit 84 Prozent aller Arbeitsplätze in der Metall- und Elektro-Industrie in Deutschland.

Überdurchschnittlich viele Beschäftigte in Vollzeit angestellt

Während insgesamt nur 63 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland Vollzeit arbeiten, sind es in der Metall- und Elektroindustrie rund 90 Prozent. Teilzeit und befristete Beschäftigung spielen dagegen lediglich eine untergeordnete Rolle. So waren 2017 nur 7,9 Prozent aller Mitarbeiter in der Metall- und Elektronindustrie in Teilzeit angestellt.

Zeitarbeiter in der Branche überdurchschnittlich stark vertreten

Rund 187.000 Mitarbeiter waren 2017 als Zeitarbeitnehmer in der Metall- und Elektroindustrie im Einsatz, was 4,8 Prozent der Stammbelegschaft der Branche entsprach. Der Maschinenbau hatte mit 5,3 Prozent dabei den größten Anteil an Zeitarbeitnehmern. Der Anteil der Zeitarbeitskräfte an der Gesamtanzahl der Beschäftigten lag branchenübergreifend im vergangenen Jahr hingegen nur bei 2,3 Prozent. „Die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie mit ihren modernen Produktionsprozessen benötigen flexible Beschäftigungsformen, gerade auch im Hinblick auf die internationale Konkurrenzsituation“, erläutert der Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister, Thomas Hetz, „daher ist die Zeitarbeit für diese Branche besonders wichtig.“  

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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