Industrieproduktion im Euroraum und in der Europäischen Union im Dezember 2016 gesunken

Nach vorläufigen Schätzungen des Statistikamtes der Europäischen Union (EU) Eurostat sank die saisonbereinigte Industrieproduktion sowohl im Euroraum mit 19 Mitgliedsstaaten als auch in der EU mit 28 Mitgliedern. Während der Rückgang im Euroraum bei 1,6 Prozent lag, waren es in der EU 1,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Industrieproduktion dagegen – um 2,0 Prozent im Euroraum und 2,9 Prozent innerhalb der EU. Insgesamt verzeichnete Eurostat für das Jahr 2016 einen Zuwachs bei der Industrieproduktion gegenüber 2015 von 1,3 Prozent im Euroraum und 1,4 Prozent in der EU.

Laut der Statistikbehörde war der Rückgang im Dezember 2016 darauf zurückzuführen, dass die Produktion bei Investitionsgütern, Energie und von Verbrauchsgütern sowohl in der EU als auch im Euroraum rückläufig war. Im Euroraum betrug das Minus bei den Investitionsgütern 3,3 Prozent, bei Energie 1,4 Prozent und bei den Verbrauchsgütern 1,2 Prozent. Ähnlich stellen sich auch die Zahlen im Euroraum mit einem Minus von 2,2 Prozent bei den Investitionsgütern, 1,4 Prozent bei der Energie und 0,8 Prozent bei den Verbrauchsgütern. Nur die Herstellung von Gebrauchsgütern nahm mit 2,9 Prozent im Euroraum und 2,7 Prozent in der EU zu, denn die Produktion von Vorleistungsgütern war nahezu gleichbleibend. Die stärksten Rückgänge in der Industrieproduktion mussten im Dezember 2016 Irland mit -11,7 Prozent, Deutschland mit -3,1 Prozent und Tschechische Republik mit -2,2 Prozent verzeichnen. Die stärksten Zuwächse gab es in Kroatien mit 3,9 Prozent sowie Griechenland und Malta mit jeweils 2,4 Prozent.

Dass die Industrieproduktion im Vergleich zu Dezember 2015 sowohl in der EU als auch im Euroraum um 2,9 Prozent bzw. 2,0 Prozent zunahm, lag nach Angaben von Eurostat daran, dass insbesondere die Produktion von Energie sowie von Gebrauch- und Vorleistungsgütern spürbar anstieg. In der EU betrug der Zuwachs bei Energie 5,4 Prozent, bei Vorleistungsgütern 4,6 Prozent und bei Gebrauchsgütern 4,5 Prozent. Im  Euroraum waren es 6,5 Prozent bei der Energie, 3,9 Prozent bei den Gebrauchsgütern und 3,4 Prozent bei den Vorleistungsgütern. „Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten Kroatien (+14,9%), Lettland (+11,5%) und Dänemark (+11,1%) die größten Zuwächse, während in Luxemburg (-5,1%), Irland (-1,8%), Deutschland und Schweden (-0,8%) Rückgänge registriert wurden“, heißt es abschließend bei der EU-Statistikbehörde.

Artikel teilen:

zurück

Willkommen in unserem Social Media Room

Wir sind für Sie auch auf den Social Media Kanälen unterwegs, damit Sie schnell und bestens über unsere Themen informiert sind.

Ob Twitter, YouTube oder Xing – unsere Social Media Profile bieten ausreichend Raum, um Themen zu vertiefen, sich auszutauschen, für Informationen, tagesaktuelle Reaktionen und Inspiration. Wir wünschen Ihnen anregende Unterhaltung und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

E-Mail schreiben

XING

Folgen Sie unserem Xing-Profil: Dort informieren wir über unsere Veranstaltungen, Seminare und das Neueste aus der Verbandsarbeit der Personaldienstleister.

Zum XING Profil