Homeoffice setzt sich immer mehr durch - In fast 40 Prozent der Unternehmen in Deutschland besteht das Angebot bereits.

Die Möglichkeit, dass Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten können, setzt sich in Deutschland immer weiter durch. Laut einer repräsentativen Befragung unter mehr als 800 Geschäftsführern und Personalverantwortlichen von Unternehmen des BITKOM bieten mittlerweile bereits 39 Prozent der Unternehmen diese Arbeitsform an. Der Trend zum ortsunabhängigen Arbeiten hat sich also verstärkt, denn 2014 erlaubten erst 20 Prozent und 2016 rund 30 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeitern das Arbeiten von zu Hause aus. Ein Ende dieser Entwicklung ist laut der Studie dabei nicht abzusehen, denn 46 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass der Anteil ihrer Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten, in den kommenden fünf Jahren steigen wird.

Oftmals sind die Regeln für die Arbeit im Homeoffice dabei genau festgelegt. So haben 74 Prozent der Unternehmen , deren Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten, bestimmte Tage festgelegt, an denen kein Homeoffice erlaubt ist, damit alle Mitarbeiter für gemeinsame Termine zur Verfügung stehen. Zudem ist bei 61 Prozent der Unternehmen die Anwesenheit im Büro die Regel und Homeoffice eher die Ausnahme, etwa an nur einem Tag in der Woche.

Bei jenen Unternehmen, die ihren Mitarbeitern die Möglichkeit des Homeoffice verweigern, wurden verschiedene Gründe dafür benannt. 65 Prozent der Firmen, deren Mitarbeiter nicht im Homeoffice arbeiten, gaben an, dass Homeoffice nicht für alle Mitarbeiter möglich sei und niemand ungleich behandelt werden dürfe. Zudem meinten 58 Prozent, dass ohne direkten Austausch mit Kollegen die Produktivität sinke und für 33 Prozent sprach gegen die flexible Heimarbeit, dass die Mitarbeiter nicht jederzeit ansprechbar seien.

Dabei ist das Homeoffice nur eine von zahlreichen Möglichkeiten, die den Arbeitnehmern zu einer besseren Work-Life-Balance verhelfen könnten. Auch flexible Arbeitszeiten, Möglichkeiten zur Kinderbetreuung im Unternehmen und die betriebliche Gesundheitsförderung werden immer beliebter. Einen guten Überblick zum aktuellen Stand beim Thema „Work-Life-Balance“ bietet der BAP Job-Navigator 12/2018, der Sie hier nachlesen können.

Wichtiger Hinweis:
Die Weitergabe der persönlichen LogIn-Daten an Dritte ist untersagt. Bei Zuwiderhandlung behält sich der BAP entsprechende rechtliche Schritte vor.

Artikel teilen:

zurück

Willkommen in unserem Social Media Room

Wir sind für Sie auch auf den Social Media Kanälen unterwegs, damit Sie schnell und bestens über unsere Themen informiert sind.

Ob Twitter, YouTube oder Xing – unsere Social Media Profile bieten ausreichend Raum, um Themen zu vertiefen, sich auszutauschen, für Informationen, tagesaktuelle Reaktionen und Inspiration. Wir wünschen Ihnen anregende Unterhaltung und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

E-Mail schreiben

XING

Folgen Sie unserem Xing-Profil: Dort informieren wir über unsere Veranstaltungen, Seminare und das Neueste aus der Verbandsarbeit der Personaldienstleister.

Zum XING Profil