Eurostat veröffentlicht Studie über Lebenssituation von Frauen und Männern in Europa

Das Leben in Europa ist vielfältig und doch von entscheidenden Faktoren wie Beschäftigung und Karriere geprägt. Welche Unterschiede zwischen den verschiedenen europäischen Staaten - besonders fokussiert auf die Unterschiede zwischen Frauen und Männern - vorherrschen, ist Gegenstand einer digitalen Veröffentlichung von Eurostat, dem statistischen Amt der
Europäischen Union
, die in Zusammenarbeit mit den nationalen statistischen Ämtern der EU-Mitgliedstaaten und der EFTA-Länder herausgegeben wurde.

Die Studie konzentriert sich auf die Themenfelder Karriere, Beschäftigung, Gehaltsstrukturen sowie Bildung. Im Bereich Bildung zeigt sich, dass es nahezu keine Unterschiede zwischen Frauen und Männern im unteren Bildungsniveau gibt. Je höher der Bildungsgrad, umso stärker wächst der Anteil der Frauen. Bei einem Blick auf die höchsten Bildungsabschlüsse überwiegt der Frauenanteil mit 33 Prozent zu 29 Prozent bei den Männern im Durchschnitt der EU-Mitgliedsstaaten.

Bei der Beschäftigung liegen die Männer mit 71 Prozent vor den Frauen mit 61 Prozent. Die Beschäftigungsquote sinkt bei den Frauen mit der Zahl der Kinder. 2016 arbeiteten 32 Prozent der Frauen in Teilzeit, im Vergleich dazu sind es nur 9 Prozent der Männer. Diese Zahlen schwanken stark zwischen den einzelnen Mitgliedsländern der EU: Die höchste Zahl von Teilzeit-Beschäftigung gibt es in den Niederlanden (77 Prozent), gefolgt von Österreich (47 Prozent) und Deutschland (46 Prozent). Die niedrigste Zahl von Teilzeitbeschäftigten ist in Bulgarien zu verzeichnen mit 2 Prozent bei Männern wie bei Frauen.

Karriere ist immer noch eine Männerdomäne: 67 Prozent der Manager in der EU sind männlich, 33 Prozent weiblich. In keinem EU-Mitgliedsland lag der Anteil der Frauen über 50 Prozent. Am höchsten ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen in Lettland (47 Prozent), Polen und Slowenien (beide 41 Prozent). Litauen, Ungarn und Schweden folgen mit jeweils 39 Prozent.

Last but not least erhalten Frauen immer noch weniger Gehalt als Männer: In der EU verdienten Frauen 2015 im Schnitt 16,3 Prozent weniger als Männer. Am größten sind die Unterschiede in Estland mit 26,9 Prozent, in Tschechien  (22,5 Prozent), Deutschland (22 Prozent) und Österreich (21,7 Prozent).

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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