Eurostat: Reales Haushaltseinkommen in Eurozone leicht gestiegen

Bürger in der Eurozone, zu der 19 Mitgliedsstaaten gehören, standen im dritten Quartal 2016 inflationsbereinigt rund 0,2 Prozent mehr Einkommen pro Kopf zur Verfügung. In der gesamten Europäischen Union (EU) mit 28 Mitgliedern gab es dagegen nur eine Erhöhung bei den Einkommen der privaten Haushalte um 0,1 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt das Statistikamt der EU, Eurostat.

Im zweiten Quartal des vergangenen Jahres legten die Pro-Kopf-Einkommen in der Eurozone ebenfalls um 0,2 Prozent zu, während diese in der gesamten EU um 0,4 Prozent höher ausfielen. Den höchsten Anstieg der privaten Haushaltseinkommen in der Eurozone verzeichnete die Behörde jedoch im ersten Quartal des letzten Jahres, also im Zeitraum Januar bis März 2016. In dieser Zeit legten die realen Einkommen um 0,8 Prozent zu. Aber auch die Einkommen in der gesamten EU wiesen gleichzeitig ein Wachstum um 0,7 Prozent auf.

Eurostat ermittelte für das dritte Quartal 2016 auch den realen Pro-Kopf-Konsum der privaten Haushalte. Dieser erhöhte sich in den Monaten Juli, August und September in der Eurozone um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal und in der EU sogar um 0,7 Prozent.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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