Eurostat: Arbeitslosenquote in Eurozone auf tiefsten Stand seit sieben Jahren

Im Dezember 2016 lag die um saisonale Effekte bereinigte Arbeitslosenquote in der Eurozone mit 19 Mitgliedsstaaten bei 9,6 Prozent. Im Vormonat betrug diese noch 9,7 Prozent sowie ein Jahr zuvor 10,5 Prozent. Gleichzeitig stagnierte die Arbeitslosenquote in der gesamten Europäischen Union (EU), der 28 Mitgliedsstaaten angehören, mit 8,2 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat war sie jedoch um 0,8 Prozent gesunken. Zu diesen Ergebnissen kommt Eurostat, das Statistikamt der EU.

Wie die Behörde mitteilt, wiesen die Arbeitslosenquoten im Dezember 2016 sowohl in der Eurozone als auch der EU den niedrigsten Stand auf, der seit 2009 verzeichnet wurde. Eurostat ermittelte für den Monat Dezember 20,065 Millionen Erwerbslose in der gesamten EU, von denen 15,571 Millionen auf den Euroraum entfielen. „Gegenüber November 2016 fiel die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU28 um 159.000 und im Euroraum um 121.000. Gegenüber Dezember 2015 verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen in der EU28 um 1,839 Millionen und im Euroraum um 1,256 Millionen“, heißt es weiter.

Die geringsten Quoten bei den Arbeitslosen verzeichnete das EU-Statistikamt in Tschechien mit 3,5 Prozent sowie in Deutschland mit 3,9 Prozent. Dagegen lagen die Arbeitslosenquoten mit 18,4 Prozent in Spanien sowie mit 23,0 Prozent in Griechenland für den Monat Oktober 2016 am höchsten. Die Behörde bezieht sich bei der Ermittlung der Quoten auf „Definitionen, die den Empfehlungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) entsprechen“.

Gleichzeitig gab Eurostat bekannt, dass im Dezember 2016 4,219 Millionen Personen bis zu 25 Jahren in der EU von Jugendarbeitslosigkeit betroffen waren. Damit sank die Jugendarbeitslosenquote sowohl in der EU als auch der Eurozone jeweils um 0,9 Prozent auf 18,6 Prozent beziehungsweise 20,9 Prozent. Die niedrigste Quote hierbei entfiel wiederum auf Deutschland mit 6,5 Prozent und die „höchsten  Quoten wurden  in Griechenland (44,2 %  im Oktober 2016), Spanien (42,9 %) und Italien (40,1 %) registriert“.

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Doris Droste
Doris Droste
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