Destatis: Deutsche Wirtschaft wächst auch im 2. Quartal 2017

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal 2017 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,6 Prozent höher als im Vorquartal. Im ersten Quartal 2017 war der Anstieg mit 0,7 Prozent noch etwas stärker im Vergleich zum Vorquartal ausgefallen. Diese Wirtschaftsleistung wurde von 4,2 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland erbracht, das sind 664 000 Personen oder 1,5 Prozent mehr als im Jahr 2016.

Die positiven Anstöße für das Wachstum stammen aus dem Inland. Denn die privaten Haushalte steigerten ihre Konsumausgaben um 0,8 Prozent. Auch die staatlichen Konsumausgaben stiegen um immerhin 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Außerdem wurden die Investitonen in Ausrüstungen um 1,2 Prozent und in Bauten um 0,9 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2017 erhöht. Die Impulse aus dem Ausland zeigten sich nicht durchweg positiv: „Im Vergleich zum ersten Quartal 2017 wurden vorläufigen Berechnungen zufolge 0,7 % mehr Waren und Dienstleistungen exportiert“, stellen die Statistiker fest. „Die Importe stiegen im selben Zeitraum mit + 1,7 % deutlich stärker. Dadurch dämpfte der Außenbeitrag – also die Differenz aus Exporten und Importen – rechnerisch mit – 0,3 Prozentpunkten das Wirtschaftswachstum.“

Die größten Zuwachsraten beim BIP erwirtschafteten die Branchen Information und Kommunikation (+ 3,7 Prozent), gefolgt vom Baugewerbe (+ 1,5 Prozent) sowie den Öffentlichen Dienstleistern im Bereich Erziehung und Gesundheit (+ 1,1 Prozent). Im Verarbeitenden Gewerbe ging die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent zurück. Auch bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistern war die Veränderungsrate negativ (– 0,4 Prozent).

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Doris Droste
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