Deloitte: Studie „Arbeitswelten 4.0 im Mittelstand“

Die Deloitte-Studie „Arbeitswelten 4.0 im Mittelstand“ zeigt, dass der Mittelstand ein deutlich geringeres Besetzungsproblem bei Frauen in Führungspositionen hat als große, internationale Konzerne. Demnach befinden sich heute rund 18 Prozent Frauen in mittelständischen Führungspositionen, wohingegen Großkonzerne nur 8 Prozent aufweisen können. Die Studie zeigt zudem, dass eine direkte Korrelation von hohem Frauenanteil in Unternehmen und dem Erfolg der Firma besteht. Die Autoren unterscheiden hier zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Unternehmen und weisen nach, dass der Frauenanteil im Aufsichtsrat aber auch in der Gesamtbelegschaft bei erfolgreichen Unternehmen höher ist als bei den weniger erfolgreichen.

Die Studie, in der mehr als 270 mittelständische Unternehmen mit einem mittleren Umsatz von 122 Millionen Euro befragt wurden, gibt aber noch weitere Erkenntnisse. So zeigt sich, dass 74 Prozent der Befragten die Fachkräftegewinnung als besondere Herausforderung sehen. „Viele Mittelständler sehen die Anstellung von Flüchtlingen als Investition in die Zukunft“, sagt Patrick Ulrich von der Hochschule Aalen, die die Studie zusammen mit der Universität Bamberg für Deloitte erstellte. „Die mittelständischen Unternehmen planen, im Jahr 2022 bis zu 2,4 Prozent ihrer Stellen an Flüchtlinge zu vergeben, was ca. 500.000 Stellen entspräche“, so Ulrich weiter.

In Bezug auf flexible Arbeitsmodelle weist die Studie dem Mittelstand ein geteiltes Bild zu: Einerseits hat er auch hier gegenüber den Konzernen die Nase vorn, indem fast 60 Prozent der Studienteilnehmer Home-Office praktizieren (Konzerne nur zu 30 Prozent). Andererseits regeln aber nur 27 Prozent der Mittelständler das Home-Office auch vertraglich. Auch beim Thema mobiles Arbeiten gebe es Nachholbedarf – nur 41 Prozent der Befragten bieten ihren Mitarbeitern unterwegs Zugang zum Firmennetzwerk an.

Wichtiger Hinweis:
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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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