Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosigkeit in Deutschland geht im März zurück.

Aktuelle Auswirkungen der Corona-Krise sind nicht in den Zahlen erfasst.

Foto: Pixabay / Maxime Agnelli

Da die heute veröffentlichte neue monatliche Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit nur Angaben bis zum 12. März berücksichtigt, sind die jüngsten Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt durch die Corona-Pandemie hier noch nicht berücksichtigt und werden erst in der April-Statistik zum Ausdruck kommen.

Die veröffentlichen Zahlen lassen daher nur Rückschlüsse auf die konjunkturelle Lage in Deutschland zu, wie sie sich bis Mitte März darstellte. Demnach sank die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im März auf 2,335 Millionen Menschen und die Zahl der Jobsuchenden ging im Vergleich zum Vormonat um 60.000 zurück, stieg im Vorjahresvergleich aber um 34.000 an. Die Arbeitslosenquote ging um 0,2 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent zurück.

Weiterhin auf hohem Niveau bewegte sich die Nachfrage der Unternehmen nach neuen Mitarbeitern, auch wenn sie deutlich an Dynamik verloren hat. So waren im März 691.000 offene Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 106.000 weniger als vor einem Jahr.

Die Erwerbstätigkeit stieg erneut an, jedoch nicht mehr so stark wie im Vorjahr: 45,10 Millionen Menschen waren in Deutschland im Februar erwerbstätig. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 18.000 und verglichen zum Vorjahresmonat um 218.000 Personen an. Dieser Anstieg beruht weiterhin vor allem auf mehr sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. 33,60 Millionen Menschen hatten demnach einen regulären Job, 447.000 mehr als ein Jahr zuvor.

Rückgang bei der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Zeitarbeit

Zudem hat die BA unlängst den aktuellen Wert für die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Wirtschaftszweig „Überlassung von Arbeitskräften“ veröffentlicht. Im Januar 2020 waren demnach 689.600 Personen sozialversicherungspflichtig in der Zeitarbeitsbranche beschäftigt. Da der Wert im Januar 2019 noch bei 763.437 Personen lag, ist demnach ein Rückgang von 9,0 Prozent im Vorjahresvergleich zu verzeichnen.

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