Arbeitsrechtliche Auswirkungen des Coronavirus – Kurzarbeit soll auch für Zeitarbeit ermöglicht werden

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Nach Ausweitung des SARS-CoV-2-Virus (Coronavirus) auf europäische Staaten steigt nun auch die Anzahl der Infektionen in Deutschland.

Nach aktuellen Informationen haben sich in der letzten Nacht die Spitzen der schwarz-roten Koalition in einer Sitzung des Koalitionsausschusses auf Hilfen für Unternehmen in der Corona-Krise verständigt. So soll etwa die Auszahlung von Kurzarbeitergeld erleichtert und länger ermöglicht werden. Auch Zeitarbeitnehmer sollen Kurzarbeitergeld bekommen können. Einzelheiten werden zurzeit in den Ministerien erarbeitet.

Auf eine politische Hilfestellung für die Branche hat auch der BAP-Präsident Sebastian Lazay hingewirkt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation hatte Herr Lazay den Bundeswirtschaftsminister Altmaier und den Bundesarbeitsminister Heil aufgefordert, zumindest die Regelungen aus der Zeit der Wirtschaftskrise 2008/2009 wieder zu aktivieren, um den Bezug von Kurzarbeitergeld für Zeitarbeitnehmer zu ermöglichen. Der BAP-Präsident hat in dem Zuge aber auch bekräftigt, dass der BAP an seiner Forderung nach einer generellen KUG-Öffnung für die Zeitarbeit festhält.

BAP-Mitglieder finden das ausführliche Rundschreiben zu den arbeitsrechtlichen Auswirkungen aufgrund des Coronavirus im BAP-Intranet. Die FAQs zum Thema finden Sie unter "Wichtige Informationen für Unternehmer der Zeitarbeitsbranche zu den Coronavirus-Folgen".

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