Anteil von Frauen an Führungskräften steigt auf niedrigem Niveau an

In seiner Untersuchung zu ausgewählten Aspekten der Qualität der Arbeit, hat das Statistische Bundesamt (Destatis) ermittelt, dass der Anteil von Frauen in Führungspositionen in den vergangenen 20 Jahren nur marginal angewachsen ist. Waren 1997 noch 26,6 Prozent aller Führungskräfte weiblich, waren es 2017 nun 29,2 Prozent. Somit liegt der Frauenanteil auf Führungsebene auch weiterhin deutlich niedriger als ihr Anteil an allen Erwerbstätigen, welcher derzeit bei 46,5 Prozent liegt. Je nach Branche ist der Frauenanteil dabei sehr unterschiedlich stark ausgeprägt. Während in den Bereichen Erziehung und Unterricht (64,6 %) sowie Gesundheits- und Sozialwesen (61,3 %) die Mehrzahl der Führungskräfte weiblich waren, stellte sich die Situation in vielen anderen Branchen deutlich anders dar. Besonders gering ist die Quote der weiblichen Führungskräfte beispielsweise im Baugewerbe (11,0 %), im produzierenden Gewerbe (16,9 %) sowie bei Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (25,5 %).

Mehr als 10 Prozent aller Erwerbstätigen arbeiten mehr als 48 Stunden pro Woche

Auch die wöchentliche Arbeitszeit der Vollzeiterwerbstätigen wurde von Destatis analysiert. 2017 arbeiteten demnach 10,7 Prozent von ihnen durchschnittlich mehr als 48 Stunden pro Woche, davon 13,0 Prozent Männer und 6,3 Prozent Frauen. Festgestellt werden konnte ein Zusammenhang zwischen der wöchentlichen Arbeitszeit und dem Alter, denn je älter die Menschen sind, desto länger sind ihre Arbeitszeiten. Begründet wird dies vor allem mit dem hohen Anteil langer Arbeitszeiten bei Führungskräften, die eher der älteren Generation angehören. So arbeiteten 13,6 Prozent der Vollzeitbeschäftigten zwischen 55 und 64 Jahren mehr als 48 Stunden pro Woche, wo hingegen nur 2,0 Prozent im Alter zwischen 15 und 24 Jahren eine solch überlange Arbeitszeit hatten.  

Mehr als 5 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten haben einen Zweitjob

5,4 Prozent aller Menschen in Deutschland, die eine Vollzeitbeschäftigung ausüben, hatten im vergangenen Jahr zudem noch mindestens eine weitere Tätigkeit. Gegenüber dem Wert von vor zehn Jahren wuchs diese Gruppe um 1,7 Prozent an. Vollzeitbeschäftigte Frauen (5,9 Prozent) übten dabei häufiger eine weitere Tätigkeit aus als vollzeitbeschäftigte Männer (4,9 Prozent).   

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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