Zuwanderung prägt zunehmend den Arbeitsmarkt

Zuwanderung wird für die Bundesrepublik Deutschland immer mehr zum Thema. Dementsprechend wird auch die Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt immer stärker von ihr geprägt, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung e. V. Berlin (DIW Berlin) vermeldet hat. Dies gilt für den Beschäftigungsaufbau, aber auch für den Zuwachs bei der Arbeitslosigkeit. Demnach trugen Migranten laut DIW-Angaben zum Beschäftigungsaufbau in jüngster Zeit ein Drittel bei, zum Aufbau der Arbeitslosigkeit mehr als die Hälfte.

Es sind vor allem die Zuwanderer aus den neuen EU-Ländern, die eine Perspektive – Beschäftigung oder Ausbildung – in Deutschland suchten, so das DIW weiter: Demnach habe es seit Beginn der EU-Erweiterungsrunden ab dem Jahr 2004 viele Zuzüge aus Osteuropa gegeben, die sich 2011 „mit Herstellung der vollständigen Arbeitnehmerfreizügigkeit“ noch verstärkt hätten. Ab 2010 seien auch mehr und mehr Zuwanderer aus südeuropäischen Krisenländern gekommen – die  Einwanderungszahlen aus diesen Ländern seien aber „noch auf deutlich geringerem Niveau“.

Das DIW zitiert außerdem das Statistische Bundesamt: Demnach sind im ersten Halbjahr 2013 rund 500 000 Menschen mit ausländischer Staatszugehörigkeit nach Deutschland gekommen – eine Steigerung von zwölf Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2012.

Den Angaben zufolge hat sich Qualifikationsniveau der Zuwanderer verbessert, die Integration in den Arbeitsmarkt fällt aber noch immer schwer. Eine gewichtige Rolle könnte nun der seit April 2012 geltende Rechtsanspruch auf die Anerkennungsprüfung ausländischer Berufsabschlüsse spielen, sagt Nina Neubecker, DIW-Studienautorin. Die Resonanz auf diese Maßnahme falle aber „nur verhalten“ aus, in einigen Bundesländern gebe es noch keine landesrechtlichen Regelungen.

Die BAP Akademie hat im September dieses Jahres eine Sonderveranstaltung zum Anerkennungsverfahren durchgeführt, um seine Mitgliedsunternehmen auf die Möglichkeiten und damit verbundenen Chancen hinzuweisen.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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