Zahl der Zuwanderer aus Ost- und Südeuropa steigt weiter

Die Zuwanderungszahlen nach Deutschland sind wieder gestiegen – besonders die von Einwanderern aus Ost- und Südeuropa. Dies berichtet heute unter anderem die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ)  und beruft sich dabei auf aktuelle Werte der Bundesagentur für Arbeit (BA). Demnach hätten sich im April dieses Jahres „die Zahl der in Deutschland Beschäftigten aus Ost- und Südeuropa im Vergleich zum Vorjahr um 184.000 oder 18 Prozent auf rund 1,23 Millionen“ erhöht, schreibt die Zeitung – ein sehr deutlicher Anstieg. Die Steigung, so die FAZ weiter, falle im Bezug auf diese Einwanderungsgruppe wesentlich kräftiger aus als der Anstieg der Beschäftigten insgesamt (plus 1,3 Prozent auf rund 29,6 Millionen). Den stärksten Zuwachs auf 216.000 verzeichne die Gruppe der Bulgaren und Rumänen mit 74.000 Personen (52 Prozent).

Dieser Anstieg sei „wenig überraschend“, heißt es weiter im Artikel. Denn seit dem 1. Januar 2014 gelte die Arbeitnehmerfreizügigkeit für Arbeitnehmer aus jenen Ländern. Zwei Drittel der neu Beschäftigten habe die rumänische Staatsangehörigkeit, ein Drittel dagegen die bulgarische. Die FAZ thematisiert auch Entwicklungen hinsichtlich der Bezieher von Arbeitslosengeld II („Hartz IV“): Auch ihre Anzahl sei im untersuchten Zeitraum nach oben gegangen – insgesamt hätten knapp 300.000 Menschen aus Ost- und Südeuropa Arbeitslosengeld II bezogen.

Die Situation der zugewanderten Ost- und Südeuropäer hat jüngst auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der BA unter die Lupe genommen. In ihrem „Zuwanderungsmonitor“ schreiben die IAB-Forscher, die Beschäftigung von Bulgaren und Rumänen steige stärker als ihre Zuwanderung. Dieser Befund wird mit Daten unterlegt: Im April 2014 sei die abhängige Beschäftigung von Bulgaren und Rumänen um 30.000 Menschen angestiegen – „deutlich stärker“ als die Bevölkerung, hier waren es nämlich nur 12.000 Personen. Allerdings sieht auch das IAB die Anzahl der sogenannten SGB-II-Leistungsbezieher steigen: „Trotz der günstigen Beschäftigungsentwicklung“ sei ihre Quote von 12,2 Prozent im Februar auf 12,6 Prozent im März angestiegen, schreiben die Forscher im Bericht.




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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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