Wunsch, länger zu arbeiten, wächst

Laut einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, die im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durchgeführt wurde, können sich fast 20 Prozent der über 60-Jährigen vorstellen, länger als bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter zu arbeiten. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) in ihrer heutigen Ausgabe. Die Befragung zeigt auch, dass der Wunsch, länger zu arbeiten, mit zunehmendem Alter steigt: Sind es bei der Altersgruppe zwischen 16 und 29 Jahren nur 4,5 Prozent, sprechen sich in der nächsten Alterskohorte von 30 bis 44 Jahren schon 6,5 Prozent für längere Arbeitszeiten aus. Bei den 45- bis 59-Jährigen sind es dann schon 7,3 Prozent.

In ihrer Pressemitteilung zieht die INSM den Schluss, dass der Gesetzgeber tätig werden sollte, denn der Wunsch nach längeren Arbeitszeiten sei gerade in der Gruppe der Betroffenen, also den über 60-Jährigen, besonders stark. "Die aktuelle Rechtslage erschwert Arbeitnehmern diesen Wunsch jedoch. In Zeiten des demographischen Wandels und damit einhergehenden Fachkräftemangels kann es sich Deutschland nicht leisten, wertvolle Arbeitskräfte - gegen ihren Wunsch - aus dem Arbeitsmarkt zu drängen", so die INSM.

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