Weniger Aufträge für die Industrie

Die deutsche Wirtschaft brummt – dennoch: gegen den Trend der vergangenen Zeit hat die Industrie im März dieses Jahres weniger Aufträge erhalten als noch im Vormonat. Dies berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) in ihrer heutigen Ausgabe und beruft sich dabei auf Daten des Statistischen Bundesamtes. Demnach seien die Aufträge der deutschen Industriefirmen „preis- und kalenderbereinigt“ im Vergleich zum Februar um 2,8 Prozent nach unten gegangen. Im Vormonat seien die Aufträge – nach revidierten Angaben – dagegen noch um 0,9 Prozent gestiegen.

Die FAZ schreibt weiter, mit einer Trendwende brauche die Industrie angesichts des „ersten deutlichen Rückgangs seit Juli 2013“ laut Aussagen von Experten aber nicht zu rechnen. „Die Monatsdaten sind wegen des Einflusses einzelner Großaufträge schwankungsanfällig“, so die Zeitung, „im März fielen Großaufträge besonders schwach aus. Werden die ersten drei Monate des Jahres zusammen betrachtet, bleiben die Auftrage auf dem Niveau des letzten Quartals 2013.“

Auch das Bundeswirtschaftsministerium beurteilt in einer Pressemitteilung die momentane Situation der Industrie. So seien ohne Großbestellungen die Aufträge der Industrie im ersten Quartal 2014 „deutlich“ um 1,9 Prozent nach oben geklettert. Die inländische Nachfrage sowie die von außerhalb des Euro-Raums hätten zugenommen, anders als die Nachfrage aus Ländern des Euro-Raums. Hier sei der gegenteilige Effekt zu beobachten, „deutlich weniger Aufträge“ seien eingegangen. Das Fazit des Wirtschaftsministeriums lautet daher:„Insgesamt bleibt der Trend der Bestellung in der Industrie aufwärtsgerichtet, dürfte sich aber etwas abschwächen.“

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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