Verbesserungspotential bei der Digitalisierung in Deutschland

Deutschland ist im internationalen Vergleich gut aufgestellt in puncto Digitalisierung, schöpft jedoch seine insgesamt guten Voraussetzungen nicht konsequent aus. Dies ist das zentrale Ergebnis der heute veröffentlichten Metastudie Telefónica Index on Digital Life (TIDL) zur Entwicklung der Digitalisierung weltweit, die gemeinsam mit dem Global Entrepreneurial Development Institute (GEDI) entwickelt wurde.

Im globalen Ranking mit insgesamt 34 Ländern belegt Deutschland den fünften Platz nach den USA, Kanada, Australien und Großbritannien und erreicht im europäischen Vergleich sogar Platz zwei. Trotzdem erklärt Thorsten Dirks, Vorstandsvorsitzender von Telefónica Deutschland: „Deutschland kann bei der Digitalisierung in vielen Bereichen gut mithalten, ist aber keineswegs Vorreiter. Wir können und müssen unsere Chancen noch besser nutzen. Deutschland kann der Motor für die zweite Halbzeit der Digitalisierung sein“.

In der Studie wurden Kategorien wie Digitale Offenheit, Digitales Vertrauen und Digitales Unternehmertum gewertet, um die systematischen Fähigkeiten der Länder zu messen, „das digitale Leben einzubeziehen“, wie das „Handelsblatt“ schreibt. Im Bereich Digitales Unternehmertum kommt die Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Deutschland wegen seiner industriellen Basis gute Voraussetzungen für die digitale Entwicklung hat und die Beschäftigten insgesamt eine „entwickelte digitale Kompetenz“ haben. Allerdings fehle „oftmals“ der Glaube an die eigene Innovationsfähigkeit. Bei dem Digitalen Vertrauen sieht die TIDL-Studie Deutschland dagegen eine Ambivalenz: Zwar gehörten die Deutschen zu den intensivsten Internet-Nutzern, gleichzeitig gäbe es aber beim Thema Datenschutz „eine große Skepsis“, so das „Handelsblatt“. Und in Sachen Digitale Offenheit attestiert die Untersuchung Deutschland sogar, „seine guten Voraussetzungen noch nicht konsequent“ auszuschöpfen, wie es in dem Blatt heißt. „Aufholbedarf“ gebe es beispielsweise bei digitalen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. So sei die Möglichkeit zum eLearning in anderen Ländern deutlich stärker verbreitet.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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