Studie zur Digitalisierung: Arbeitskräftenachfrage im Handel wird sinken – Gesundheits- und Pharmabranche profitieren

Die Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt wird tiefgreifende Veränderungen nach sich ziehen. Wer vom digitalen Wandel profitieren wird und welche Branchen Jobverluste zu befürchten haben, ermittelte das Darmstädter Wirtschaftsforschungsinstitut Wifor im Auftrag des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) in einer neuen Studie.

Die Bereiche Technologie und Kommunikation, öffentliche Verwaltung sowie Gesundheit- und Pharmabranche zählen zu den Gewinnern bei der Digitalisierung der Arbeitswelt, schreibt die „WirtschaftsWoche“ und beruft sich dabei auf Ergebnisse der PwC-Studie. Der Bedarf an Arbeitskräften soll demnach allein im Sektor Gesundheit und Pharma „bis 2030 um 300.000 Stellen“ steigen. Den größten Rückgang bei der Nachfrage nach Personal soll es im Handel geben. Hier dürften in 15 Jahren 900.000 Stellen „überflüssig“ sein. Gleichzeitig soll auch die Nachfrage im industriellen Sektor sinken, wovon etwa 500.000 Arbeitskräfte betroffen sein könnten. Der Personalabbau dürfte zudem Einfluss auf die Wirtschaftszweige Transport und Logistik, Finanzdienstleistungen und Autoindustrie haben. Positiv bewerten die Forscher jedoch, dass „durch die Digitalisierung von Arbeit die drohende Fachkräftelücke in Deutschland abgemildert werden“ könnte. Insbesondere Akademiker und Fachkräfte mit technisch-naturwissenschaftlichem Hintergrund sollen dabei von der Digitalisierung profitieren. Bis zum Jahr 2030 werde „einen Mehrbedarf von einer halben Million dieser Hochschulabsolventen“ auf dem Arbeitsmarkt entstehen, heißt es in der Studie.

Wie der PwC-Vorstandssprecher Norbert Winkeljohann in der „WirtschaftsWoche“ bekräftigt, bedeute die Digitalisierung eine „Revolution“ für die Unternehmen. Auch appelliert er an Firmen, den Wandel in der Arbeitswelt „als Gelegenheit zu begreifen“ und warnt zugleich: „Wer hier den Anschluss verpasst, riskiert die Zukunft seines Unternehmens.“

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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