Studie zeigt – Deutschland ist Spitze bei Work-Life-Balance

Arbeitnehmer in Deutschland haben die beste Work-Life-Balance in ganz Europa. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag vorgestellte Studie der Unternehmensberatung Towers Watson. „In keinem anderen europäischen Land sei das Verhältnis aus Gehalt und Freizeit so ausgeglichen. Zwar verdienten Arbeitnehmer in einigen Ländern wie in der Schweiz oder in Luxemburg mehr Geld, dafür hätten die Deutschen aber mehr Tage frei“, fasst die „WirtschaftsWoche“ die Ergebnisse der Untersuchung zusammen.

Wie das Magazin weiter berichtet, verdienten nach Angaben der Studie deutsche Facharbeiter im Jahr 2014 durchschnittlich knapp 52.000 Euro. Damit liegen sie im europäischen Vergleich nach der Schweiz, Dänemark, Luxemburg und Norwegen auf Platz fünf. Arbeitnehmer im mittleren Management belegen sogar einen Platz unter den Top-Drei: „Mit durchschnittlich rund  99.000 Euro Jahresgehalt müssen sie sich nur der Schweiz und Luxemburg geschlagen geben“, heißt es in der „WirtschaftsWoche“.

Auch was die Zahl der Urlaubstage angeht, sei Deutschland ganz oben mit dabei. Unter Einbeziehung der gesetzlichen Feiertage hatte ein deutscher Arbeitnehmer im Schnitt 39 freie Tage. Lediglich in den Ländern Russland, Finnland, Frankreich und Spanien hatten die Arbeitnehmer mehr Urlaub, ergab die Untersuchung von Towers Watson. „Die deutschen Arbeitnehmer profitieren von einem im europäischen Vergleich hervorragenden Mix aus leistungsstarken Gehältern und arbeitsfreien Tagen“, sagte Paul Fabiszak von Towers Watson gegenüber der „WirtschaftsWoche“. Zwar lägen die Gehälter oder die Zahl der freien Tage in einzelnen Ländern höher als in Deutschland, dafür sei die Kombination aus beiden Werten aber ein Zeichen für die Leistungsfähigkeit und Produktivität der deutschen Wirtschaft, so Fabiszak.

Miteinander verglichen wurde in der Studie auch die Kaufkraft der einzelnen Länder. Dabei erreichten die deutschen Facharbeiter sogar den zweiten Platz. „Nur die Nachbarn aus der Schweiz können sich für ihr Gehalt mehr leisten – haben dafür aber weniger Freizeit, um ihr Geld auszugeben“, merkt die „WirtschaftsWoche“ an.

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