Stimmung der Wirtschaft bessert sich im Juli

Eine neue Untersuchung macht Hoffnung: In den Unternehmen herrscht wieder bessere Stimmung als zuletzt, die Wirtschaft könnte im Sommer 2014 wieder wachsen. Darüber berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) in ihrer aktuellen Ausgabe. Der gestern veröffentlichte Einkaufsmanagerindex des Markit-Instituts sei im Juli um 1,9 Punkte auf 55,9 Punkte gestiegen, heißt es im Text. Dies  ist laut FAZ der höchste Wert seit drei Monaten. Auch für den Euroraum sei Optimismus gerechtfertigt: In diesem Bereich kletterte der Indikator um 1,2 Punkte auf 54,0 Punkte. „Werte oberhalb der 50-Punkte-Marke signalisieren Wachstum“, schreibt die FAZ.  Erklärend fügt sie noch hinzu, die Datenbasis für den Einkaufsmanagerindex würden Umfragen in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen bilden.

Der Artikel zitiert den  Markit-Ökonomen Oliver Kolodseike mit den Worten, die Werte deuteten darauf hin, „dass das Wachstum in Deutschland weiter auf solidem Fundament steht“.  Die treibende Kraft hinter dem positiven Ergebnis sei die Dienstleistungsbranche gewesen, schreibt die FAZ. Denn die Stimmung in diesen Firmen sei „so gut wie seit drei Jahren nicht mehr“ gewesen. Aber auch innerhalb der Industrieunternehmen sei sie nach oben gegangen. Dabei waren noch im Mai dieses Jahres Umsatz und Auftragszahlen in diesem Wirtschaftssektor zurückgegangen.

Auch die Daten für den Euroraum werden in der FAZ noch abschließend kommentiert. Für den Commerzbank-Experten Jörg Krämer deuteten die jüngsten Entwicklungen darauf hin, dass „die Wirtschaft im Euroraum im Sommer wieder etwas stärker wachsen wird“. Hauptgrund für die Belebung sei die „sich abzeichnende Stabilisierung der Weltwirtschaft“. Krämer bremst im Text allerdings auch zu hohe Erwartungen. Im Frühjahrsquartal sei den Daten nach lediglich mit einem „mageren Plus von 0,1 Prozent“ zu rechnen.

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